Als Hit-DJ hat Avicii zu Lebzeiten Millionen verdient, welche er selbst gar nicht ausgeben wollte. Stattdessen spendete er das Geld an Organisationen und half damit vielen Menschen aus der Krise.

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Credit: Mike Pont / GettyImages

Überraschender Tod
Mittlerweile sind fast zwei Wochen vergangen, in welchen Millionen von Menschen Tracks vom DJ und Produzenten Avicii streamen und dem Schweden Tribut zollen. Millionen von Menschen, welche noch immer nicht begreifen können, warum der 28-Jährige so früh von uns gegangen ist und man seine Leiche ohne weiteres in Muskat, Oman gefunden hat.

Aviciis Karriere
Damals wurde Tim Bergling, so sein bürgerlicher Name, mit gerade einmal 19 Jahren über Nacht berühmt, nachdem er seine Singles “Seek Bromance” und “Levels” auf den Markt brachte. Mit den Hits folgten viele neue Gigs und mit diesen jede Menge Geld. Geld, welches Avicii eigentlich gar nicht haben wollte und im Interview mit dem Rolling Stone erklärte: “Ich hab festgestellt, als ich plötzlich viel Geld verdiente, dass ich es gar nicht wirklich brauchte. Und wenn du einen Zugang zu so viel Geld hast, ist es das menschlichste und total natürlich, dass du es an Menschen in Not weitergibst.”

Und genau das tat der Superstar zu Lebzeiten: Bereits im Jahr 2012 vermachte er der US-Hilfsorganisation “Feeding America” alle Einnahmen seiner 27 Städte langen “House for Hunger”-Tour und überreichte den Gründern einen Scheck in Wert von einer Million Dollar. Im Anschluss machte der Schwede dieselbe Summe locker und spendete eine Million Euro an Anna Hedenmo und ihrem Hungerhilfeprojekt für Afrika - “Radiohjälpen”. Letztere bedankte sich bei dem Superstar via Twitter:

Auch soll Avicii, nachdem er im Jahr 2016 ankündigte, keine Konzerte mehr geben zu wollen, weitere wohltätige Einrichtungen in seiner Wahlheimat Amerika, sowie in Schweden finanziell unterstützt und monatlich unbekannte Summen überwiesen haben. So soll er unter anderem “Hunger Help”, eine weitere gemeinnützige Hilfsorganisation, geholfen haben, 46 Millionen Menschen in Afrika mit warmen Mahlzeiten zu versorgen.

Der Hit-DJ selbst wollte mit seinem Engagement die ganze Welt unterstützen, doch am Ende konnte er sich leider nicht mehr selbst retten.