Vier Jahre mussten alle Slipknot-Fans auf musikalische Neuigkeiten ihrer Lieblingsband warten und können endlich aufatmen: Frontmann Corey Taylor bestätigt erste Aufnahmen für ihre sechste LP.

Slipknot
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Slipknot setzte sich für LGBT-Community ein
Die US-amerikanische, kontrovers diskutierte Nu-Metal- und Alternative-Metal-Band Slipknot wurde bereits im Jahr 1995 in Iowa gegründet und 1999 ihr gleichnamiges Debütalbum. Mit der Zeit konnten die Jungs um Corey Taylor mit ihren Masken, welche das ganze Gesicht verhüllen, Millionen von Fans für sich gewinnen, brachten vier weitere Werke auf den Markt und eroberten die Metal-Charts im Sturm.

Doch dann wurde es in musikalischer Hinsicht ganz still um die Metal-Musiker. Statt neuen Tracks auf den Markt zu bringen schrieben sie mit ihren Aussagen positive Schlagzeilen und machten sich via Facebook für alle Mitglieder der LGBT-Community stark. “Wir glauben daran, dass niemand auf dieser Welt Hass gegenübertreten musst, ob zu Hause oder in seiner Gemeinde. Unsere Fans in North Carolina haben etwas Besseres verdient und deshalb werden wir für Euch auf der Bühne stehen. Uns ist es egal, wo du pinkelst – Betätige nur bitte die Spülung”, erklärten die sonst so harten Jungs.

Arbeiten an Album Nummer sechs
Nachdem ihre Fans in den letzten vier Jahren keine neuen Lieder präsentiert bekamen und bereits ungeduldig wurden, gestand Frontmann Corey Taylor, dass er sich wieder im Tonstudio eingefunden und erste Demos aufgenommen habe. Im Interview mit dem Billboard-Magazin sagte der 44-jährige “Psychosocial”-Interpret, dass eine sechste LP gerade in Arbeit sei und im Jahr 2019 veröffentlicht werden soll.

“Die Jungs und ich schreiben aktuell sehr viele Rhythmen für Lieder auf und die meisten dieser haben bereits einen dazu passenden Text. Wir versuchen schon bald beide Elemente zusammen zu fügen. […] Ich weiß, dass wir versuchen werden, im kommenden Jahr ein Album gemastert zu haben. Doch gerade das ist ein ganz großer Plan und wir haben bislang noch immer keine exakten Pläne und Strukturen festgelegt. Wir werden demnach schauen, was wir bis dahin hinbekommen.”