Angeblich ist Calvin Harris sein Karma-Konto wichtiger als sein Bankkonto. Glück statt Geld? Das kann auch nur ein Multimillionär behaupten, oder? 
Calvin Harris

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“Geld ist der Teufel persönlich”
Wir alle nehmen Stellenangebote an, welche mit einer hohen Vergütung angeboten werden, streben nach einem ausgezeichneten Gehalt, wollen mit der verdienten Kohle uns einige Luxusgüter kaufen und das Leben genießen. Auch Superstar Calvin Harris hat damals Deals unterschrieben und dadurch ganz schön viel Kohle verdient. So viel sogar, dass er im vergangenen Jahr bereits zum fünften Mal in Folge zum bestbezahltesten DJ der Welt gekürt wurde. Vor allem Festivals gingen dem Schotten auf den Senkel, er hat keinen “persönlichen Bezug” zum Publikum aufbauen können und hat’s nur fürs Geld getan. In 2018 hingegen hat der “Summer”-Interpret seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Leben auf den Kopf gestellt und den Entschluss gefasst, nur noch für kleine Massen auf der Bühne zu stehen.

“Diese ganze Schiene wurde einfach zu unpersönlich. Dann stehe ich da oben, es wird ein Feuerwerk angezündet und all dieser Kram, doch wirklich einen Bezug zu allen Feiernden habe ich nicht aufgebaut. Und genau aus diesem Grund liebe ich es, in Las Vegas zu performen. Ich kann den Besuchern ins Gesicht schauen und sehen, ob sie Spaß an meiner Performance haben oder gelangweilt sind. Bei den großen Festival habe ich mich persönlich nicht wohl gefühlt und es nur wegen dem Geld getan. Und Geld ist wie du weißt der Teufel persönlich.”

Calvin Harris

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Wer jetzt jedoch enttäuscht ist, dass er den schottischen Superstar nicht mehr live zu Gesicht bekommen wird, den können wir vertrösten: Erst Ende Januar 2018 bestätigte er die Verlängerung seines Vertrages im OMNIA-Club des Hotels Caesars Palace in Las Vegas und gestand, dass er bis 2020 mehrfach im Monat auf der Bühne stehen und pro Show jeweils zwei Millionen Euro kassieren wird.