Nachdem G-Eazy seine Kooperation mit H&M kündigte und den Produktionsstopp seiner Kollektion veranlasste, wurde ihm seine millionenschwere Gage gestrichen. Der Rapper hingegen appelliert an die Menschlichkeit und setzt das Glück aller über sein Einkommen.
 
G-Eazy

Credit: Rick Kern / GettyImages

H&M entschuldigte sich
“Es tut uns unendlich leid, dass dieses Bild geschossen wurde. Zudem bereuen wir die abgebildete Aufschrift. Wir werden untersuchen, wie es dazu kommen konnte, um solche Fehler künftig vermeiden zu können”, erklärte ein Pressesprecher von H&M vor zehn Tagen, nachdem eine ganz besondere Werbeaktion einen Shitstorm auslöste. Für die brandaktuelle Kollektion des schwedischen Modehauses hatte man den dunkelhäutigen Sean John abgelichtet, welcher einen grünen Pullover mit der Aufschrift “Coolest Monkey In The Jungle” (dt. “Coolster Affe im Dschungel”) präsentiert hatte. Schnell zogen für den Konzert dunkle Wolken auf, man drückte den Bildern einen Rassismus-Stempel auf, Superstar The Weeknd beendete seine Kooperation und auch Kollege G-Eazy bestätigte via Instagram, dass er seine kommende Kollektion nicht mehr auf den Markt bringen wird: “Die letzten Monate war ich unglaublich aufgeregt und habe mich darüber gefreut, dass ich meine eigene Klamottenlinie mit H&M haben werde … Doch leider wurde diese Freude, nachdem ich die beschämenden Bilder gesehen habe, getrübt. Ich habe mich kurz vor der eigentlichen Veröffentlichung gegen den Konzern und die Zusammenarbeit entschieden.”

 

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Millionengage bleibt aus
Im Gespräch mit Charlamagne Tha God vom “The Breakfast Club” reflektierte der “Him & I”-Interpret nun seine Entscheidung und gestand, dass ihm durch den Produktionsstopp nun Millionen durch die Lappen gehen würden. “Ich will mich nicht zu sehr aufs Geld konzentrieren, denn am Ende des Tages kann dir deine Kohle nicht alles kaufen. So ist das einfach. Was soll ich bitte machen? Mir das Geld in die Taschen stecken, ein schlechter Mensch sein und eine Firma unterstützen, welche so etwas tut? Mir egal.”

Auch auf die Frage, ob G-Eazy durch diesen geplatzten Deal Millionen verloren gegangen sind, gestand der Musiker: “Es war viel Geld. Sehr, sehr, sehr viel Geld.”

Ab Minute sechs kannst Du Dir seine Antworten und Reaktionen noch einmal genauer anschauen:

Der umstrittene Pullover wurde unterdes aus allen H&M-Verkaufsstellen geräumt und auch die Anzeige im Netz ist nicht mehr auffindbar. Die geplante “G-Easy X H&M”-Kampagne wurde ebenfalls bis auf Weiteres gestrichen und wird am 01. März 2018 nicht präsentiert. Ist diese Aktion gerechtfertigt oder glaubst Du, G-Eazy hat mit seinem gekündigten Deal überreagiert? Sag's uns im unteren Kommentarfeld.