Jay Z hat dem Streaming-Dienstleister "Aspiro" gerade ein Angebot gemacht, dass das schwedische Unternehmen wahrscheinlich nicht abschlagen kann...

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Er steigt ins 'Streaming Business' ein

Jay Z greift Spotify und Beats an. Der Rapper hat dem skandinavischen Online-Streaming-Dienstleister "Aspiro" gerade 49,5 Millionen Euro für 90% ihrer Unternehmensanteile angeboten und möchte somit in das 'Streaming Business' einsteigen. Damit steht Jay Z kurz davor, sein Imperium auch nach Europa auszuweiten. Mit seinem Musiklabel "Roc-A-Fella", der Bekleidungsfirma "Rocawear" und seiner eigenen Rap-Karriere hat der Jay bereits ein Vermögen gemacht. Jetzt will er auch im Bereich des Musik-Streamings mitmischen.

"Aspiro", die sowohl Tidal (in den USA) als auch WIMP (in Europa) betreiben, bieten Musik in HiFi-Qualität an, was alteingesessene Streaming-Unternehmen in den Schatten stellt. Fachleute sehen in dem Unternehmen die Zukunft des Entertainment. 

Er will ein Hip-Hop Milliardär werden

Vielleicht hat sich Jay Z mit seinem Investment ein Beispiel an seinem Kollegen Dr. Dre genommen. Der wurde durch den Verkauf seiner Kopfhörer - und Streamingdienst-Firma "Beats" an Apple gerade zum ersten Hip-Hop-Milliardär. 

Die Investition in einen Streaming-Service mit hoher Audio-Qualität wird von Fachleuten im Internet aktuell als 'kluger Schachzug' bewertet. Gesetz dem Fall, dass die Anteilseigner und das Kartellamt dem Deal zustimmen, steht dem Erfolg also nichts im Wege.