Rihanna zeigt ihre vielen Gesichter, Britney Spears kehrt auf die große Bühne zurück und Beyoncé stiehlt allen die Show.
 
Rihanna

Rihanna, von Jason Kempin / GettyImages

Unterhaltungswert: Riesig!
Mitreißend, berührend und farbenfroh: Die diesjährigen MTV VMAs brachten den Mitfiebernden genau das, was sie sich erhofft haben. Es gab Titel, Tränen und Triumphe, denkwürdige Zitate und unerwartete Liebesansagen.

Ganz und gar nicht fehlen durften natürlich die liebevoll gestalteten und höchst imposanten Performances der Künstler, und die hatten dieses Jahr richtig viel zu bieten!

In den Schatten gestellt
Nach bisherigen Kommentaren der sozialen Netzwerke und Kritiker lässt sich guten Gewissens sagen: Der Abend hat vor allem einer Person gehört, und zwar Queen Bey

Nicht nur hat die charismatische Sängerin jede Menge Trophäen ergattert, nein, sie nahm sich auch eine gute Viertelstunde Zeit, um jeden Song aus ihrer aktuellen Platte "Lemonade" bruchstückweise zu performen. 

Welch eine Detailverliebtheit und Abwechslung in der genauestens durchgeplanten Showeinlage steckten, lässt sich nur schwer beschreiben, aber ein Bild sagt ja bekannterweise mehr als tausend Worte, und ein Videoclip vielleicht mehr als tausend Bilder, also seht selbst!

Aller guten Dinge sind Vier
Wenn überhaupt jemand an die Power und den Entertainmentfaktor rankommen konnte, den Jay Zs Ehefrau uns da geboten hat, dann war das definitiv Rihanna. Die 28-Jährige sicherte sich den äußerst begehrten "Michael Jackson Video Vanguard Award" und nahm sich das zum Anlass, um gleich vier Sets zu bringen, die sie über den ganzen Abend verteilt hat.

Jedes dieser Sets stand unter einem bestimmten Motto: Es gab zum Einsteigen die Dance-Pop-RiRi mit Clubhits wie "Don´t Stop the Music" oder "We Found Love". 

Als zweiten Teil ihrer Discographie-Compilation zollte sie Tribut zu ihren Wurzeln, den von Dancehall und Reggae-Sounds inspirierten Nummern wie "Rude Boy" und dem aktuellen Hit "Work".


Anschließend gab es ein Medley ihrer Traphits, darunter unter anderem die Hymne "Bitch Better Have My Money".

Für ihr großes Finale stellte die Musikerin eine Sammlung ihrer bekanntesten Balladen zusammen, unter denen ihr Superhit "Diamonds" und ihr neuster Streich "Love on the Brain" natürlich nicht fehlen durften.

Nicht so ganz wie erwartet
Sie dachte wohl, dass ihr Auftritt mehr ins Rampenlicht geraten würde: Tatsächlich interessierte es erstaunlich wenige, dass Britney Spears ihren ersten Auftritt auf der VMA-Bühne seit sage und schreibe neun Jahren hinlegte.

Zwar gab es auf jeden Fall die ein oder anderen coolen Moves zu sehen, doch während die Zuschauer-Kamera über die Publikumsränge fuhr, wurden viele dabei gesichtet, die ihr Smartphone checkten, anstatt die 34-Jährige zu beobachten. Naja, vielleicht klappt´s ja im nächsten Jahr!