Demi Lovato hätte im Kampf gegen Alkohol, Drogen und Essstörungen die Hoffnung auf eine Besserung fast aufgegeben.
 

„Ich dachte nicht, dass ich es bis 21 schaffen würde“
Wie sehr Demi Lovato mit Alkohol, Drogen, Essstörungen und sogar Selbstverletzung zu kämpfen hatte, seit sie berühmt geworden ist, hat die Sängerin schon häufiger thematisiert.

In einem Interview mit dem Magazin „American Way“ gestand Lovato nun eine neue schockierende Ansicht: „Ich dachte nicht, dass ich es bis zu meinem 21. Lebensjahr schaffen würde.“

Die heute 23-Jährige hat mittlerweile wieder die Kontrolle über ihr Leben erlangt, musste aber früher zusehen, wie andere Stars einen ähnlichen Wandel wie sie durch machten – als sich Britney Spears beispielsweise die Haare abrasierte oder Lindsay Lohan eine Haftstrafe antreten musste.

„Ich dachte mir nur ‚Oh Mist, in drei Jahren werde ich das sein'“, erinnerte sich Lovato heute zurück.

„Ein Teil meines Lebens“
Mit 18 ließ sich die „Skyscraper“-Sängerin schließlich in eine Reha-Klinik einweisen, fürchtete aber weiterhin das Bild, das die Medien nun von ihr zeichnen würden. „Damals dachte ich nur ‚Toll, jetzt denkt die Welt, dass ich nur ein weiteres Klischee bin‘.“

Heute dient der trockene Superstar vielen jungen Menschen als Vorbild – eine Rolle, mit der sich Demi nur langsam anfreunden konnte. „Manchmal war ich aufgebracht, dass ausgerechnet ich so eine Verantwortung tragen muss, aber heute ist das ein Teil meines Lebens.“

Neuer Sinn
Die Geschichten, die ihre Fans mit ihr teilen, dienen nun sogar als Antrieb für die Künstlerin.

„Bei Meet & Greets zeigen mir Mädchen so oft ihre Arme, die von Schnitten und Narben bedeckt sind“, erzählte sie. „Und dann sagen sie ‚Du hast mir geholfen, das durchzustehen. Wegen dir hab ich aufgehört, mich selbst zu verletzten‘ oder ‚Wegen dir bin ich trocken‘. Solche Geschichten zu hören, hat meinem Leben einen neuen Sinn gegeben.“