Taylor Swift geht bei den Emmys leer aus
Die "Eras"-Tour brach weltweit Rekorde, doch bei den Emmys musste Taylor Swift jetzt eine Niederlage einstecken.
Die "Eras"-Tour brach weltweit Rekorde, doch bei den Emmys musste Taylor Swift jetzt eine Niederlage einstecken.
Taylor Swifts "Eras Tour" war nicht einfach nur eine Konzertreise, sondern ein weltweites Mega-Event. Zwischen März 2023 und Dezember 2024 spielte die Sängerin 149 Shows in 51 Stadien, 19 Ländern und auf fünf Kontinenten. Insgesamt wurden laut Guinness World Records 10.168.008 Tickets verkauft und stellte damit einen neuen Besucherrekord für eine Solo-Künstlerin auf.
Auch finanziell sprengte die Tour alle bisherigen Dimensionen: Laut Pollstar spielte die "Eras Tour" weltweit rund 2,2 Milliarden US-Dollar an Ticketumsatz ein und wurde damit zur umsatzstärksten Konzerttournee aller Zeiten. Und auch Deutschland kam natürlich nicht zu kurz. Im Sommer 2024 machte Swift für insgesamt sieben ausverkaufte Konzerte Halt in Deutschland: drei Shows in Gelsenkirchen, zwei in Hamburg und zwei in München. Allein das Konzert am 18. Juli 2024 in Gelsenkirchen besuchten mehr als 60.000 Fans.
So riesig der Erfolg der “The Eras”-Welttournee auch war, bei den Emmys musste Taylor Swift jetzt eine Niederlage einstecken. Die Sängerin war mit ihrem Konzertfilm “Taylor Swift: The Eras Tour” für einen Emmy nominiert, konnte die begehrte TV-Trophäe am Ende jedoch nicht mit nach Hause nehmen.
Der Konzertfilm war im Oktober 2023 als Filmversion der laufenden Welttournee erschienen und zeigte Swifts komplette Show mit Songs aus verschiedenen Phasen ihrer Karriere. Für die Emmys wurde die Produktion in der Kategorie “Outstanding Variety Special (Pre-Recorded)” ins Rennen geschickt. Gewonnen hat den Preis am Ende ihr Kollege Bad Bunny und seine "The Apple Music Super Bowl LX Halftime Show Starring Bad Bunny".
Für Taylor Swift war der Abend damit eine eher ungewohnte Erfahrung: eine der größten Tourneen der Musikgeschichte, ein gefeiertes Konzert-Spezial und gleich fünf Emmy-Nominierungen ... aber keine einzige Trophäe. Der zweite Emmy muss also noch ein bisschen warten.
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