Senna: “Ich darf Mandy nicht mehr erwähnen”
Senna Gammour spricht im Podcast Klartext: Wegen eines Maulkorbs darf sie ihre Ex-Bandkollegin Mandy Capristo nicht mehr nennen.
Senna Gammour spricht im Podcast Klartext: Wegen eines Maulkorbs darf sie ihre Ex-Bandkollegin Mandy Capristo nicht mehr nennen.
Senna Gammour, Mandy Capristo und Bahar Kızıl konnten 2006 die Castingshow “Popstars” gewinnen und als Monrose die Charts erobern. Nach vier gemeinsamen Jahren und diversen Nummer-eins-Hits kündigten die Girls das Ende der Band an. Senna erklärte ein Jahrzehnt später: “Als die Band sich getrennt hat, und ist wirklich wahr, das ist kein Spaß: Von heute auf morgen hat mein Handy nicht mehr geklingelt, ich war nicht mehr interessant. Der einzige Mensch, der mich immer angerufen hat, war meine Mom. […] Und du, da war erst einmal eine Pause. Dann habe ich mir gedacht: ‘Egal! Scheiß drauf, ich verbringe mal die verpasste Zeit mit meiner Familie’. Ich habe dann meiner Seele was Gutes getan und bin mit meiner Familie gereist, habe Sachen wieder mitbekommen. […] Das habe ich ja alles verpasst. Ich habe mich um mein Beziehungsleben gekümmert. Ich hatte ja gar keine Beziehungen, das waren ja alle nur toxische, verkorkste Beziehungen, die ich hatte. Doch dann habe ich gemerkt, mir fehlt was: Nicht die Aufmerksamkeit oder sonstiges, sondern dieses Auf-der-Bühne-Stehen. […] Aber auch, wie willst du denn Geld verdienen? Auch wenn ich Geld zur Seite gelegt hatte und schön schlau gewesen war, weil das Finanzamt dich ja nicht vergisst. Aber es muss alles weiterhin bezahlt werden. Dann war es halt so, dass ich wieder arbeiten musste.”
Doch eine Solo-Karriere als Sängerin wollte Senna nicht anstreben. Schließlich hat sie ihre Kollegin Mandy dabei beobachtet, die mehr oder weniger scheiterte. Das Monrose-Mitglied fügte hinzu: "In der Zeit hatte ich auch gesehen, dass meine Kollegin weitergemacht hat. Die hat dann diese ganz großen Sendungen bekommen wie ‘Let’s Dance’, war dann mit einem Fußballer zusammen, Özil. Also [ich spreche von] Mandy. Sie war mal Grace und jetzt ist sie wieder Mandy, man muss sich updaten. Also die hatte die besten Chancen bekommen, sie war bei der DSDS-Jury. Aber abgesehen davon hat sie leider nicht den Erfolg bekommen, obwohl so viele Türen offen waren. Ich dachte mir: ‘Ey, wenn die das nicht schafft, wie soll ich denn das schaffen bitte?’”
Senna, die in der NDR Talkshow ihrer Kollegin Mandy Capristo die Schuld für das Aus in die Schuhe schob, sprach nun ein weiteres Mal über das Monrose-Ende, schließlich gäbe es “immer einen in der Band, der [alles] abfucken” muss. Sie fügte hinzu: “Bahar hat jahrelang versucht, dieses Comeback zu starten. An mir liegt es nicht, ich hätte richtig Lust.”
Doch genau jene Worte scheint Mandy Capristo nicht auf sich sitzen lassen zu wollen und veröffentlichte via Instagram ein neues Statement. “Nach 15 Jahren Stille fühle ich mich nach den vergangenen Tagen gezwungen, diese Zeilen zu schreiben. Wer mich kennt, weiß, dass diese Form von Kommunikation nicht mein Stil ist”, startete die Sängerin in den Post und fügte hinzu, dass sie “Harmonie über potenziellen Erfolg” stellen würde. Mandy schrieb in einem erneut gelöschten Beitrag: “Sowohl privat als auch beruflich lege ich großen Wert darauf, die gleichen Werte zu teilen: Respekt, Aufrichtigkeit und den gleichen Stil im Umgang miteinander. Ich habe vor Jahren eine für mich wichtige Entscheidung getroffen, der ich treu bleiben werde: Harmonie über potenziellen Erfolg zu stellen!”
Einige Monate sind seither vergangen, Senna und Bahar machen gemeinsame Sache und haben sogar einen Podcast gestartet. In einer neuen "Recall"-Folge sprachen sie mit dem ehemaligen "Popstars"-Coach Detlef D! Soost über das Aus von Monrose. Dabei wurde schnell klar, dass Senna zu dem Thema nicht ganz frei sprechen kann oder darf.
Auf die Frage, warum der Kontakt zu Mandy abgebrochen ist, antwortete Gammour überraschend knapp: "Ich darf nicht drüber reden. Ihr Management hat mich angeschrieben. Ich darf Mandy nicht mehr erwähnen!"
Bahar fügte daraufhin hinzu: "Wir haben so vieles miteinander geteilt. Wir waren jeden Tag zusammen, wir haben unsere Unterhosen miteinander gewechselt, ich war bei ihrer Mutter. Das war wie Familie."
Den kompletten Video-Podcast kannst du dir hier anschauen: