Shakira
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Shakira
Steuerhinterziehung

Prozess in Spanien: Shakira bekommt Geldstrafe & Bewährung

Shakira bekannte sich schuldig und stimmte nach wenigen Prozessminuten einer dreijährigen Bewährungsstrafe und einer hohen Geldstrafe zu.

Pandora Papers

Ende 2017 waren Steuerfahnder der kolumbianischen Sängerin Shakira auf die Schliche gekommen, welche zwischen den Jahren 2012 und 2014 in Spanien keinen Cent an den Staat abgedrückt hatte. In den sogenannten Pandora Papers kam heraus, dass sie 17,12 Millionen Euro hinterzogen haben soll und von der spanischen Regierung angeklagt worden war. Um die Zahlungen zu umgehen, habe sie Firmen in Steueroasen genutzt.

Ein Strafantrag wegen Steuerhinterziehung wurde eingereicht und man forderte eine Haftstrafe von acht Jahren und zwei Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 23,8 Millionen Euro.

Erst keine Einigung

Im Juli 2022 wurde die zweifache Mutter vor Gericht geladen und der Fall wurde erstmals besprochen. Zum damaligen Zeitpunkt erklärte ihr PR-Team laut “CNN Espanol”: “Shakira und ihr Team betrachten diesen Fall als totale Verletzung ihrer Rechte, da sie sich als Person und als Steuerzahler immer tadellos verhalten hat und von Anfang an bereit war, Meinungsverschiedenheiten sogar vor dem Strafverfahren zu lösen.”

Die Musikerin fügte hinzu: “Die Staatsanwaltschaft ist fest entschlossen, das Geld einzutreiben, das ich auf meinen internationalen Tourneen und bei (der TV-Sendung) ‘The Voice’ verdient habe, als ich noch nicht in Spanien gewohnt habe."

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Bekannte sich schuldig

Mittlerweile ist über ein weiteres Jahr vergangen und das Blatt hatte sich gewendet: Während der Prozess auf “mehrere Wochen” angesetzt worden war und Mitte November 2023 erstmals tagte, war die Musikerin in einem Hauch von Rosa anwesend. Passend dazu bekannte sich Shakira binnen weniger Minuten direkt schuldig und ging eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ein. Mit einem leisen “Ja” und “Ja, danke” bestätigte die kolumbianische Musikerin die Steuerhinterziehung vor Gericht in Barcelona …

… und wurde zu drei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 7,3 Millionen Euro verurteilt. Ebenfalls muss die Musikerin die unterschlagenen 17,12 Millionen Euro Steuern zurückzahlen und darf sich in den kommenden Jahren nichts zu Schulden kommen lassen - ansonsten droht eine Haftstrafe.