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Meeting-Eskapaden kommen ans Licht

Kanye West bei adidas: "Jude soll Adolf Hitler-Foto küssen"

Ye soll während eines adidas-Meetings ein Hakenkreuz gemalt und einen jüdischen Manager aufgefordert haben, ein Hitler-Foto zu küssen.

Rausschmiss

Im Oktober 2022 kündigte adidas alle Verträge mit Kanye West und soll Milliarden an Einnahmen dank der gehandelten Yeezy-Linie verloren haben. Auch die Aktien des deutschen Sprotartikelherstellers gingen in den Keller, nachdem der Designer und Musiker öffentlich gesagt hatte, dass Adolf Hitler “sein Bruder” sei und er “Nazis lieben” würde. Der vierfache Vater fügte hinzu: ”Ich sehe auch gute Dinge bei Hitler. […] Dieser Kerl, der die Autobahnen und das Mikrofon erfunden hat, das ich als Musiker benutze. Man kann nicht laut aussprechen, dass diese Person jemals was Gutes getan hat, und ich mache das nicht mehr mit. Jeder Mensch hat etwas Wertvolles, was er/sie an den Tisch bringt. Vor allem Hitler.”

Die Presseabteilung von adidas veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme und erklärte zum Rausschmiss: “adidas muss seine Zusammenarbeit mit Kanye West umgehend einstellen. Die täglich neuen antisemitischen Entgleisungen des Rappers sind für die Jüdinnen und Juden in Deutschland und in aller Welt unerträglich. Als deutsches Unternehmen erwarte ich schlichtweg von Adidas eine klare Haltung, wenn es um Antisemitismus geht. Unternehmerische Interessen dürfen dabei nicht im Vordergrund stehe.”

Vorstandsvorsitzender verteidigt Rapper

Elf Monate waren seit dem Ye-Ende bei adidas vergangen, bevor Vorstandsvorsitzender Bjørn Gulden den Rapper im Investorenpodcast “In Good Company” in Schutz nahm und erklärte: “Ich halte Kanye West für einen der kreativsten Menschen der Welt. [Und ich] glaube nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Es kam nur so rüber.”

Doch auf eine weitere Zusammenarbeit mit Kanye werden sich Fans nicht freuen können: Das Ende der Partnerschaft mit Kanye West sei angemessen gewesen und die Position des deutschen Sportartikelherstellers habe sich bis heute nicht geändert.

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Hitler-Foto und Hakenkreuz

Einen Monat nach dem Interview mit dem adidas-Vorstandsvorsitzenden kamen plötzlich weitere schockierende Ereignisse zum Vorschein. Wie die “New York Times” enthüllte, soll der Rapper während eines Meetings ein Hakenkreuz gemalt haben. Damit soll der vierfache Vater zum Ausdruck gebracht haben, dass er mit den neuen Schuhdesigns und Stoffmustern unzufrieden war.

Wie die NYT ebenfalls herausgefunden haben möchte, soll Kanye West bei einem späteren Treffen von einem jüdischen Manager, welcher mit am Tisch saß, dass er jeden Tag ein Foto von Adolf Hitler küssen müsse …

adidas selbst wollte nach dem Ende der Yeezy-Kollaboration alle produzierten Artikel verbrennen und entschied sich später um, die Turnschuhe doch zu verkaufen und den Erlös an Organisationen zu spenden, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren.

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