Pussycat Dolls
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Politik statt Pop

Jessica Sutta: MAGA kostet Pussycat-Reunion

Jessica Sutta wurde von der Pussycat Dolls-Reunion ausgeschlossen, nachdem sie ihre politischen Haltung nicht ändern wollte.

Reunion-Tour bestätigt

2019 sollte das große Comeback starten, inklusive neuer Single "React" und TV-Auftritten. Doch die geplante Tour im April 2020 fiel wegen der Pandemie aus, hinter den Kulissen eskalierte es zwischen Nicole Scherzinger und Gründerin Robin Antin wegen Geldforderungen und kreativer Kontrolle. Nach jahrelangem Streit einigten sich beide Seiten vertraulich, Ende 2025 wurde die Klage dauerhaft abgewiesen.

Inzwischen scheint der Konflikt vergessen und ein Highlight wurde angekündigt: Die Pussycat Dolls sind als Trio zurück. Ashley Roberts, Nicole Scherzinger und Kimberly Wyatt haben ihr Comeback bestätigt und ihre Rückkehr samt 53 Konzerten in Großbritannien, Europa und Nordamerika angekündigt. Parallel dazu erschien ihre neue Single "Club Song".

Kolleginnen ausgeschlossen

2026 treten die Pussycat Dolls nur noch zu dritt auf. Das Problem daran? Andere PCD-Gründerinnen sollen gar nicht erst gefragt worden sein. Das zumindest gestand Carmit Bachar in einem Instagram-Post. In einer ausführlichen Bildunterschrift schilderte sie, wie sie dank eines Beitrags im Netz von dem Comeback erfahren hatte:

"Angesichts der jüngsten Entwicklungen halte ich es für wichtig, ehrlich und respektvoll zu sprechen. Ich wurde nicht über die Entscheidung der Gruppe informiert, weiterzumachen, und erfuhr erst gleichzeitig mit der Öffentlichkeit von diesen Plänen.“

Bachar zeigte sich enttäuscht: Sie hätte sich gewünscht, aufgrund ihrer Geschichte mit der Marke direkt einbezogen zu werden. "Persönlich enttäuschend" sei es, nicht eingeladen zu sein. Sie fügte hinzu: "Ich möchte mit dieser Nachricht keine Spaltung verursachen, sondern die Wahrheit ans Licht bringen und die Fans ehren, die uns über die Jahre unterstützt haben. Transparenz und Respekt sind mir sehr wichtig."

Abschließend gab das ehemalige PCD-Girl bekannt, dass sie sich künftig auf ihr eigenes Wohlbefinden konzentrieren wolle. Neue Projekte stünden an, darunter neue Musik und eine "spannende Zusammenarbeit mit einer Ikone der Fernseh- und Musikbranche". Den kompletten Post kannst du dir HIER auf Englisch durchlesen.

MAGA-Support kostet Reunion

Einige Tage sind seither vergangen und ein weiteres ehemaliges Mitglied der Pussycat Dolls hat sich öffentlich zu Wort gemeldet. Jessica Sutta macht für ihre Ausladung ihre politischen Ansichten verantwortlich. Sie sagte, sie glaube, dass ihre politischen Ansichten, einschließlich ihrer Unterstützung für Robert F. Kennedy Jr., sie zu einer "Belastung" gemacht hätten.Neben Sutta hätten Carmit Bachar und Melody Thornton nichts von der Reunion erfahren, wie sie im “The Maverick Approach”-Podcast aussagte.

"Keiner von uns wurde angerufen. Niemandem wurde etwas gesagt. Wir wurden völlig überrumpelt", erklärte die Sängerin. Pussycat Dolls-Gründerin Robin Antin hätte ihr in der Nacht, als die Reunion im Netz bestätigt worden war, von Nicole Scherzingers Plänen berichtet.

"Sie hat mir nicht alle Details erzählt, aber ich ... ich habe einfach angefangen zu weinen. Ich dachte nur: 'Wie kannst du es wagen?' Dir fehlt der Respekt. […] Ich habe nicht vor, sie [Nicole] zurückzurufen. Ich liebe Nicole. Das ist für mich ein bittersüßer Abschied. Ich respektiere sie als Künstlerin. Ich habe sogar vor Freude geweint, als sie vor Kurzem ihren Tony Award gewonnen hat", so Sutta, die ganz rechts im PCD-Bild zu sehen ist. Ihre Kollegin Carmit ist die linke Dame:

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Politisches Statement

Sutta unterstützte RFK Jr. während seiner Präsidentschaftskandidatur 2024 öffentlich, indem sie an Wahlkampfveranstaltungen teilnahm, in den sozialen Medien über ihn postete und sogar bei Events sprach. Sie verwies dabei auf gemeinsame Ansichten zu Gesundheit und Impfungen, die auf ihre eigenen gesundheitlichen Probleme zurückzuführen waren. 

Zum Comeback von den Pussycat Dolls sagte die Singer-Songwriterin abschließend: "Ich habe ihr [Nicole] definitiv die Daumen gedrückt, aber die Art und Weise, wie sie das gemacht haben, hat mir genau gezeigt, warum ich nicht zu dieser Gruppe gehöre. Und sie haben mir ganz klar gezeigt, wer sie sind."

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