Javier Bardem x P!nk
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Javier Bardem x P!nk
Oscar-Gewinner fordert Konsequenzen

Javier Bardem unterstützt Petition gegen P!nk

Javier Bardem unterstützt eine Petition gegen P!nk und fordert UNICEF auf, sie nach der Kontroverse um Macklemores Palästina-Statement als Botschafterin zu entlassen.

Zusammenfassung

Am 4. und 5. September 2026 stand Macklemore als Support-Act während Ed Sheerans "Loop Tour" im MetLife Stadium in New Jersey auf der Bühne und nutzte seinen Auftritt für deutliche Worte zur Situation in Gaza und im Westjordanland.

Der Rapper erklärte, er wolle, dass "alle Menschen mit Würde, Respekt und Gleichheit behandelt werden". Außerdem sagte er, dass alle Menschen in Gaza und im Westjordanland wissen sollen, dass "sie nicht vergessen wurden". Zum Schluss hatte Macklemore den "Free Palestine"-Appell und performte seinen Song "Hind’s Hall", während auf den Screens hinter ihm Bilder aus Gaza zu sehen waren.

Die Aktion sorgt anschließend für heftige Diskussionen. Macklemore wurde später von den noch ausstehenden Shows der "Loop Tour" gestrichen. Ed Sheeran stellte klar, dass die Entscheidung nicht von ihm getroffen worden sei und konnte mitansehen, wie sein Rap-Kollege alle Einnahmen aus der Konzertreise an Organisationen spendete, die Palästinenser unterstützen. 

P!nk teilt kritischen Post

Auch US-Superstar P!nk schaltete sich in die Debatte ein und teilte zeitgleich einen Beitrag der Gruppe StopAntisemitism, in dem Macklemores Auftritt unter anderem als "anti-israelische Propaganda" kritisiert wurde. Der Post stellte außerdem seine Beschreibung der israelischen Aktionen in Gaza als Genozid infrage. Damit löste die zweifache Mutter wiederum eine neue Welle an Kritik aus und sorgte selbst dafür, dass man sich in den sozialen Medien folgende Frage stellte: Sollte P!nk die Rolle als UNICEF-Botschafterin weiterhin vertreten?

Die Sängerin selbst äußerte sich später ausführlicher zu der Situation und erklärte, dass sie nicht mit jeder Formulierung des Beitrags einverstanden gewesen sei, den sie geteilt habe. Gleichzeitig stellte sie klar, dass es ihr nicht darum ging, Macklemore zum Schweigen zu bringen. Auch die anschließend geteilten Memes, die sich über Kritiker lustig machten, verteidigte sie wie folgt:

"Letzten Sonntag habe ich den Post von jemand anderem über Macklemores Set bei Ed Sheerans Show geteilt. Er enthielt Formulierungen, die ich nicht geschrieben habe und nicht alle so gewählt hätte. Dann kamen die Kommentare, und ich tat, was ich tue, wenn ich verletzt bin: sarkastische Memes posten und so tun, als wäre alles gut. Das liegt bei mir. Ein Repost ist kein Statement, und ein Meme ist kein Rückgrat. Social Media macht uns alle billig und schnell, und das wissen wir alle."

Anschließend verwies P!nk darauf, dass sie ein "Jahrzehnt als UNICEF-Botschafterin für Kinder, die sich weder ihr Land noch den Krieg ausgesucht haben, in den sie hineingeboren wurden", einstand.

Pink - Instagram Memes Genocide
Instagram / Pink
Pink - Instagram Memes Genocide

Javier Bardem fordert Konsequenzen

Dass das Verhalten im Netz Konsequenzen hat und haben muss, scheint nun erneut in den Vordergrund zu rücken: Aktuell gibt es eine Petition, die P!nks Rolle als UNICEF-Botschafterin infrage stellt. Die Initiative wurde am 11. September von der Gruppe "Swifties Against Genocide" auf Change.org gestartet. Demnach seien ihre Äußerungen nicht nur bedauerlich, sondern auch nicht mit der Rolle einer UNICEF-Botschafterin vereinbar. Von einer solchen Repräsentantin erwarten sie, dass sie für Frieden, Verständnis und humanitäre Werte einsteht und dabei persönliche politische Ansichten zurückstellt.

In der Petition wird außerdem auf die Arbeit von UNICEF im Gazastreifen und der gesamten Region verwiesen. Die Organisation unterstützt dort Kinder und Familien. Nach Ansicht der Initiatoren werfen P!nks Äußerungen deshalb die Frage auf, ob sie die Werte und die Mission von UNICEF weiterhin angemessen vertreten könne. Schließlich soll eine Botschafterin Menschen zusammenbringen und nicht zusätzlich spalten. 

Unterstützung bekam die Petition zuletzt im Übrigen auch vom prämierten Schauspieler Javier Bardem. Mitte September 2026 teilte er mehrere Beiträge zur Kampagne in seinen Instagram-Stories und rief seine Follower dazu auf, die Petition zu unterstützen. Zum redaktionellen Zeitpunkt haben die Page mehr als 192.000 Menschen unterschrieben.

P!nk - Petition
change.org
P!nk - Petition

Für Bardem ist sein Engagement in der Debatte derweil kein neues Thema. Der Schauspieler hat sich bereits mehrfach öffentlich für die Rechte von Palästinensern ausgesprochen. Bei den Oscars 2026 sagte er während der Präsentation des Preises für den besten internationalen Film: "Nein zum Krieg und Freiheit für Palästina."

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