BTS beklagen sich über extreme Arbeitszeiten
BTS zeigen in "The Return", wie hart sie für ihr Album arbeiten und das unter ständiger Anspannung, Druck und kaum Zeit für Pausen.
BTS zeigen in "The Return", wie hart sie für ihr Album arbeiten und das unter ständiger Anspannung, Druck und kaum Zeit für Pausen.
Die Jungs von BTS mussten sich jahrelang beweisen, um von ihrem Label BigHit Entertainment gecastet und zur Band hinzugefügt zu werden. Im Anschluss daran haben sie ununterbrochen gearbeitet und bis zu zehn Stunden Tanzunterricht am Tag über sich ergehen lassen müssen. Dass das nicht spurlos an den Musikern vorbeigeht, ist klar. RM erklärte gegenüber Billboard:
“Um ehrlich zu sein, sieht es von unserem Standpunkt so aus, als sei jeder Tag für unsere Generation mit Stress verbunden. Es ist schwer, einen Job zu bekommen, die Schulbank zu drücken ist heutzutage auch nicht mehr so einfach … Wir haben es schwer, alles unter einen Hut zu bekommen und unsere Freunde nicht zu vernachlässigen.”
Kurz darauf fügte BTS-Mitglied Suga hinzu: “Ich glaube, dass jeder auf der Welt einsam und traurig ist. Und ich hoffe, dass wir gemeinsam etwas kreieren können, damit weniger Leute leiden. Ein Umfeld, in dem es okay ist, um Hilfe zu fragen und jemandem zu sagen, dass man ihn oder sie vermisst.”
Jahre waren seither vergangen, BTS hat weitere Nummer-eins-Alben veröffentlicht und sich nach diversen gesundheitlichen Rückschlägen erneut zur Promo-Tour aufgerappelt. Doch anschließend gestanden die Musiker, dass sie erschöpft waren und die nächste Auszeit ankündigen mussten.
“Ich dachte immer, dass BTS anders sei als andere Gruppen. Aber das Problem mit K-Pop und dem ganzen Idol-System ist, dass sie dir nicht die Zeit geben, reif zu werden. Du musst weiter Musik produzieren und etwas tun”, sagte RM und fügte hinzu: “Ich habe mich in den vergangenen zehn Jahren als Mensch verändert, deswegen musste ich nachdenken und Zeit für mich alleine haben.”
BTS-Kollege Jimin erklärte ebenfalls: “Wir beginnen, darüber nachzudenken, als was für Künstler wir von unseren Fans in Erinnerung behalten werden wollen.”
Jungkook fügte abschließend hinzu: “Wir versprechen, wir kommen eines Tages zurück.”
Ende März 2026 hat BTS ihr brandneues Album "ARIRANG" auf den Markt gebracht und die Spitze der deutschen Charts erobert. Passend dazu gab es eine Netflix-Dokumentation, in welchen die Jungs über die vergangenen Monate und die extremen Arbeitszeiten sprachen. Bei den Studioaufnahmen sollen Jin, Suga, J-Hope, RM, Jimin, V und Jung Kook an ihre physischen und mentalen Grenzen gestoßen sein. In "BTS: The Return" geben sie ihrer ARMY Einblicke in die langen Aufnahmesessions und ihren anhaltenden Produktionsdruck. Einige Mitglieder beschrieben sogar das Gefühl, ein Verbrechen zu begehen, wenn sie sich eine Pause gönnten.
"Ich habe angefangen, Musik zu machen, weil ich der Welt etwas sagen wollte. Aber im K-Pop-System herrscht ständiger Produktionsdruck, also müssen wir immer in Bewegung bleiben", erklärte RM in der Doku. "Ich habe das Gefühl dafür verloren, wer wir als Team sind. Und wenn ich sage, dass wir eine Pause brauchen, fühlt es sich fast so an, als würde ich ein Verbrechen begehen, nur weil ich das zugebe."
BTS-Mitglied Jung Kook verglich sich und seine Kollegen anschließend mit Fabrikarbeitern und sagte: "Was mich etwas stresst, ist, dass ich einfach nur Spaß am Musikmachen haben will, aber ich habe das Gefühl, wir arbeiten wie in einer Fabrik."
Jin räumte derweil ein, dass die siebenköpfige südkoreanische Boyband früher während ihres kreativen Prozesses "viel gelitten" habe. Er erklärte aber auch, dass sich die Lage verändert habe. "Wenn ein Song heute nicht funktioniert, dann funktioniert er eben nicht, und wir machen einfach weiter. Wir verspüren nicht mehr dieselbe Verzweiflung wie früher. Letztendlich wissen wir nie, ob es ein Hit wird."
Den Trailer zur Doku findest du hier: