Darauf musst Du Dich wegen der Kältewelle, die Deutschland in Atem hält, gefasst machen. 
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Kältewelle in Deutschland
In den vergangenen Tagen hat der Winter Einzug gehalten, obwohl gerade erst der meteorologische Frühling begonnen hat. Minustemperaturen stehen auf der Tagesordnung und legen seither ganze Städte lahm. Minus 18 Grad wurde unter anderem im Erzgebirge gemessen, Berliner klagen über minus zwölf Grad, in München sind es minus elf Grad. Wer gerade jetzt nach Juist reisen möchte, sollte sich nach einem anderen Urlaubsziel umschauen, denn: Die ostfriesische Insel ist seit einigen Tagen nicht mehr per Schiff erreichbar, am heutigen Donnerstag sowie am Freitag fällt der Unterricht aus. Auch Fähren, welche vom Festland nach Norderney, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge fahren wollten, haben ihre Fahrpläne geändert und werden aktuell nicht übersetzen.

Auch im Bundesland Schleswig-Holstein ist aktuell Unterrichtsausfall, Schneeverwehungen sollen über ein Meter hoch sein. Der Westen und Süden Deutschlands wird am Wochenende vom Schnee heimgesucht. Vereiste Straßen sind die Folge, vor welchen der Deutsche Wetterdienst (DWD) aktuell warnt: Besonders Nachts soll man als Autofahrer vorsichtig sein, da der Regen oder Schnee auf dem eiskalten Boden direkt gefriert.

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40.000 Neuerkrankungen in der Woche
Doch nicht nur glatte Straßen sind gefährlich für alle Bürger der Bundesrepublik. Auch sollen immer mehr Menschen sich mit dem Grippevirus infiziert haben, sodass selbst die Ärzte im Universitätsklinikum Dresden nicht mehr wissen, wen als Erstes behandeln sollen. “So viel hatten wir noch nie“, soll Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut (RKI) gegenüber “Welt” erklärt haben und fügte hinzu, dass die Zahl der “labordiagnostisch bestätigten Neuerkrankungen bei 40.000 Menschen pro Woche” liegen würde. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Atemnot sind viele Symptome der Patienten, welche sich am Virus angesteckt haben. Laut den Forschern am RKI gab es bislang ebenfalls 213 Todesfälle, welche ihre Grippe nicht bekämpfen könnten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schrieb bereits erste Warnungen aus und wies auf die Gesundheitsgefahren in ganz Europa hin. “Selbst dort, wo die Temperaturen nicht besonders niedrig sind, kann Kälte in vielerlei Hinsicht gesundheitsschädlich sein”, erklärte Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, am vergangenen Mittwoch aus ihrem Büro aus Kopenhagen.

Wie Du Dich vor einer Infektion schützen kannst, erfährst Du HIER.