Zahlen ohne Kasse: Amazon eröffnet Lebensmittelladen
Amazon hat den Onlinehandel revolutioniert. Jetzt will der Konzern den Einzelhandel verändern.
Amazon hat den Onlinehandel revolutioniert. Jetzt will der Konzern den Einzelhandel verändern.
Im Internet ist Amazon durch den Onlineversandhandel schon längst ganz groß im Geschäft. Weiter ging es mit dem Erfolg mit der Einführung des Readers "kindle" und weiteren Angeboten wie "Amazon Prime", worüber die Kunden Filme und Serien streamen können. Jetzt soll der Konzern auch den Einzelhandel erobern, denn Lebensmittel werden immer noch wenig online gekauft. Bereits im vergangenen Oktober hatten wir von den neuen Strategien des Unternehmens und dem Machtkampf mit Aldi berichtet, jetzt gibt es die ersten weiteren, realen Hinweise.
Amazon eröffnete es eine Testfiliale in den USA. Nie mehr in der Schlange stehen, verspricht der Konzern. Die Kunden sollen die Produkte aus dem "Amazon Go"-Store aus den Regalen nehmen und den Shop verlassen ohne an einer Kasse zu bezahlen. Die Abrechnung erfolgt dann automatisch via App, die mit dem Amazon Konto des Kunden verbunden ist.
Das Smartphone wird dazu am Eingang gescannt. Anscheinend erkennen Regale es, wenn ein Produkt aus dem Regal genommen wird und fügen es automatischen in den virtuellen Warenkorb ein. Klingt ganz praktisch, kann aber auch gefährlich werden, da Kunden so schnell die Übersicht über ihre Ausgaben verlieren können.
In den USA und London bietet Amazon bereits den Lebensmittel-Lieferdienst "Amazon Fresh" an. Das ist eine Zusatzoption für das Jahresabonnent "Amazon Prime". Außerdem gibt es in den USA bereits einige Amazon Buchläden. Wie weit wird Amazon noch gehen?