Eine US-amerikanische Studie aus dem Jahr 2008, untersuchte in einem Zeitraum von 17 Jahren 8.400 Teilnehmer mit dem Ziel, einen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und dem Auftreten von Diabetes herausfinden zu können. Bei 543 der 8.400 Probanden konnte nach Abschluss der Untersuchungen Diabetes nachgewiesen werden. Teilnehmer, die ein mal in der Woche Fleisch verzehrten, hatten eine 29 Prozentig höhere Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, als Vegetarier. Bei Probanden, die häufiger als einmal wöchentlich verarbeitete Fleischprodukte zu sich nahmen, lag die Wahrscheinlichkeit schon bei stolzen 38 Prozent.
Weniger Schmerzen nach dem Fitnesstraining
Durch die Proteine, die im Fleisch enthalten sind, werden in unserem Körper sogenannte "Abfallprodukte“ aufgebaut. Das sind unter anderem Harn- und Milchsäuren. "Diese Säuren können zu mehr Schmerzen und einer langsamen Muskelheilung nach anstregenden Körperbewegungen führen“, erklärt Dr. Chidi Ngwaba, beratender Arzt der "European Society of Lifestyle Medicine“, dem britischen "Telegraph“. Durch die Energie, die eine fleischlose Ernährung durch Sauerteigbrot, Quinoa und anderem unbehandelten Hafer bietet, werden die Muskeln besser durchblutet und schmerzen nach dem Training weniger. Außerdem Interessant für alle Sport-Freaks: "Die Gerüchte, dass man schneller müde und erschöpft ist, weil man vegan oder vegetarisch lebt, stimmen gar nicht. Wenn man abwechslungsreich Hülsenfrüchte, Körner, Gemüse, Früchte und gesunde Fette zu sich nimmt, bleibt das Energielevel gut erhalten“, erzählt Dr. Ngwaba.