Vierbeiner rettet Jungen mit Down-Syndrom das Leben!
Der Hund: Des Menschen bester Freund - und im Falle des fünfjährigen Riley auch dessen Lebensretter. Denn dem Haustier der Familie Gedge-Duffy ist es zu verdanken, dass das Kind heute noch lebt.
Der Hund: Des Menschen bester Freund - und im Falle des fünfjährigen Riley auch dessen Lebensretter. Denn dem Haustier der Familie Gedge-Duffy ist es zu verdanken, dass das Kind heute noch lebt.
Wer ein Haustier besitzt, der weiß, dass diese nicht nur treue Weggefährten, sondern auch echte Familienmitglieder sind. Besonders Hunde teilen Freund und Leid mit ihren Herrchen, zaubern ihnen mit ihren schelmischen Blicken ein Lächeln ins Gesicht und sorgen zudem für Entspannung - Besonders bei Kleinkindern. Aus diesem Grund entschied sich auch Familie Gedge-Duffy aus Irland dazu, sich einen Hund zuzulegen. Denn der jüngste Sohn der Familie, Riley, leidet an dem Gendeffekt Trisomie 21 und sollte in dem Cockapoo Teddy einen Freund finden. Tiere sollen bekanntermaßen über einen siebten Sinn verfügen, der sie Gefahr erahnen lässt. Dass Teddy allerdings mehr als einen beschützerischen Instinkt für Riley entwickelte, bewies der Mischling eines Tages auf eine deutliche Art und Weise.
Neugierig wie Kleinkinder sind, beschloss der fünfjährige Riley Gedge-Duffy in einem unbeobachteten Moment in den Wäschetrockner zu krabbeln und dessen Türe zu schließen. Da seine Mutter vorab bereits einen Trockenvorgang programmiert hatte, startete dieser automatisch, als sich die Türe verriegelte. Riley war gefangen und drohte zu sterben - wäre nicht Hund Teddy gewesen, der seinen kleinen Freund niemals aus den Augen lässt. Aufgeregt rannte Teddy zu Rileys Eltern, schlug ständig an, zog die besorgte Mutter in die Waschküche - und schaffte es so, dem kleinen Jungen das Leben zu retten. "Riley wurde in dem heißen Wäschetrockner herumgeschleudert", so der geschockte Vater Aaron Duffy.
Nur dem siebten Sinn des aufmerksamen Vierbeiners ist es zu verdanken, dass Riley heute noch lebt. Die Schäden, die der fünfjährige davontrug, sind dennoch nicht ohne. Am ganzen Körper finden sich Brandblasen und Verbrennungen. Die Ärzte des Ulster Hospital in Dundonald beschreiben diesen Unfall und seine verheerenden Folgen für das Kind als schrecklich und entsetzlich. Um andere Eltern vor den Gefahren eines Trockners zu warnen, kontaktierte Rileys Vater einen Radiosender und rief Eltern dazu auf, Vorsicht walten zu lassen: "Ich möchte einfach nur andere Familien mit kleinen Kindern davor warnen, was passieren kann". Für Riley ist Teddy nun wahrscheinlich mehr als ein Familienmitglied - er wird für immer sein Schutzengel bleiben.