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Social Media in der Vertrauenskrise?

von bigFM Trends / 28.11.2018 - 19:24

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Credit: oatawa / Adobe Stock

Wir leben in einer paradoxen Welt. Die Werbespendings in Social Media nehmen immer weiter zu und dabei sagen uns die Studien, dass die Nutzer zumindest immer kritischer werden. So sagen nur noch 41 Prozent der Befragten einer Studie, die in sechs verschiedenen Ländern erhoben wurde, dass sie den Inhalten auf Social Media vertrauen. Wir gehen heute etwas ins Detail und sagen Ihnen, was das für Ihr Engagement in den Netzwerken bedeutet.

Auch eine aktuelle Studie von Media Impact zeigt, dass sich bei der Social Media Nutzung einiges verändert hat. Es wurden Erwachsene von 16 bis 65 Jahren zu ihrer Online-Nutzung befragt. Immerhin: Kaum jemand zeigt sich angesichts der Datenskandale um Facebook überrascht. 83 Prozent der Befragten haben damit gerechnet, dass es zu solchen Ereiegnissen einmal kommen wird.

Dabei fühlen sich die Internet-Nutzer nicht komplett bedroht. Nachrichtenseiten und Email-Diensten vertrauen sie. Dort informieren sie sich gezielt über aktuelle Ereignisse in der Welt. Der Studie zufolge hat jeder Dritte während der Nutzung auf diesen Portalen das Gefühl der Sicherheit. Bei Social Media-Angeboten, vor allem Facebook, sind es nur 14 Prozent. Das hängt auch damit zusammen, dass 41 Prozent der befragten Online-Nutzer schon einmal direkt oder indirekt auf Fake News hereingefallen sind. Das erhöht die Einschätzung, weiten Teilen des Netzes nicht trauen zu können.

Das hat Konsequenzen für die Digitalwirtschaft. Jeder Zweite löscht regelmäßig seinen Browserverlauf oder Cookies. Manche User haben sich schon ein Fake-Profil verpasst, um sich vor weiteren Daten-Pannen zu schützen. So macht ein Fünftel der Befragten bewusst falsche Angaben zur Person, um die eigene Identität zu verschleiern. Oder aber sie meiden Social Media komplett, um ihre eigene Identität im Internet zu schützen. Ein Viertel derjenigen, die vom Datenskandal gehört haben, geben an, Facebook gar nicht mehr zu nutzen.

Die Nutzer sind sich bewusst, dass sie im Netz mit Lug und Trug konfrontiert werden können. Besonders fürchten sie das bei Social Media Netzwerken. 45 Prozent erwarten das beispielsweise bei Facebook. Das wirkt sich auf die Wahrnehmung von Werbung aus: So scrollen 59 Prozent der Befragten über Werbung auf Facebook hinweg. Vor allem dann, wenn zu viel Werbung gezeigt wird. Natürlich hängt das auch mit der Facebook-Nutzung allgemein zusammen: Social Media Kanäle werden von den meisten mehrmals täglich aufgerufen. Gut die Hälfte tut das aus Gewohnheit, ohne groß darüber nachzudenken.

Und trotzdem: Auch wenn die Werbungtreibenden über Vertrauen im Netz diskutieren, haben sie ihre Werbeausgaben von den sozialen Plattformen nicht abgezogen. Im Gegenteil: Laut einer OMG-Umfrage wurde gar ein Zuwachs der Werbeeinkünfte von Facebook um zehn bis zwölf Prozent für das Jahr 2018 vorausgesagt.

Social Media bleibt für Unternehmen wichtig

Obwohl das Vertrauen der Nutzer in soziale Medien abnimmt, sind diese nicht weniger bedeutsam. Unternehmen und Marken können hier punkten, wenn sie auf die Bedürfnisse ihrer Kunden reagieren. Hochwertiger, qualitativer Content, der nicht nur optisch gut aufbereitet, sondern auch gut recherchiert ist, schafft Vertrauen und Transparenz. Hier fahren Unternehmen gut, wenn sie sich als Experten auf ihrem Gebiet etablieren und in ihrem Content-Marketing mit anderen, unabhängigen Experten zusammenarbeiten. Außerdem sind Werbetreibende gut beraten, auf einen umfassenden Medienmix zu setzen. Die Kombination aus klassischer und digitaler Werbung verspricht im Moment die höchste Werbewirksamkeit.
 
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