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Stories statt Feed

von bigFM Trends / 14.11.2018 - 17:39

 

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Credit: Kaspars Grinvalds / Adobe Stock

Facebook hat im dritten Quartal in Europa erneut 1 Million Nutzer verloren. Ob Facebook in Europa von 375 Mio. anstatt 376 Mio. Menschen genutzt wird, ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, wie Facebook die Zukunft sieht. Und dabei wird deutlich, dass sich das Netzwerk deutlich verändern wird.

Private Nachrichten und Stories sind die neuen News Feeds

100 Milliarden Nachrichten werden täglich über WhatsApp und den Facebook Messenger verschickt. Der Fokus auf Messaging Apps ist bei Facebook nicht wirklich neu. Die Messenger Plattform wurde bereits 2016 vorgestellt und die Entwicklung der Nutzerzahlen von Messaging Apps im Vergleich zu sozialen Netzwerken spricht für sich. Über den Facebook Messenger werden jeden Tag mehr Nachrichten verschickt als per SMS. Private Kommunikation und privates Sharing haben den News Feed bereits überholt. Menschen teilen mehr Fotos, Videos und Links über WhatsApp und den Messenger als im News Feed. Dem wird Facebook nun zunehmend mehr Rechnung tragen.

Über drei Millionen Unternehmen nutzen bereits WhatsApp Business. Die Business API von WhatsApp wird für den nächsten Ansturm sorgen und wer überlegt auf Messenger Marketing zu setzen, dafür ist jetzt die Zeit. Facebook wird das Thema Stories weiter forcieren und Unternehmen immer mehr Lösungen zur Verfügung stellen. Wer sich mit Facebook Marketing befasst, kommt an Messenger Marketing nicht vorbei.

Zwar haben viele Marken und Unternehmen Stories auf dem Radar und nutzen das Format auch. Ein Fokus auf Stories bedeutet aber nochmals etwas vollkommen anderes und wird große Auswirkungen auf die Art und Weise der Kommunikation von Unternehmen mit Menschen haben. Hier wird es darum gehen, Stories und Messaging eng miteinander zu kombinieren. Darin liegt die Zukunft in den Augen von Facebook.

Facebook wird sich seinen Nutzern anpassen

Facebook steht ein Umbruch in seinem Werbegeschäft bevor, der die jahrelang auf Hochtouren laufende Geldmaschine des Online-Netzwerks abbremsen wird. Denn aktuell kommen die Milliardengewinne des Online-Netzwerks fast ausschließlich aus dem Newsfeed, der viel Platz für Anzeigen bietet. Beim Geldverdienen in seinen Chatdiensten WhatsApp und Messenger sowie den neuen Formaten auf der Facebook-Plattform steht die Firma aber erst am Anfang und weiß zum Beispiel noch nicht, wie sich die Anzeigenpreise entwickeln werden. „Das ist eine Reise, die Jahre und nicht Quartale dauern wird“, sagte Finanzchef Dave Wehner.

Facebook spürt die Konsequenzen des geänderten Nutzerverhaltens

Es ist so, dass Facebook das „Stories“-Format bei Snapchat kopierte. Facebook gelang es dadurch zwar, den Aufstieg dieses Netzwerkes zu stoppen. Doch jetzt muss Facebook selbst die wirtschaftlichen Konsequenzen des veränderten Nutzer-Verhaltens tragen. Der Wandel verlaufe weniger geschmeidig als er es sich erhofft habe, räumte Marc Zuckerberg ein. Doch für Facebook spreche allein schon, dass täglich mehr als zwei Milliarden Menschen mindestens ein Produkt der Firma nutzen.

Wenn Sie mehr über erfolgreiche Facebook Kampagnen erfahren wollen oder weitere Fragen an unsere bigFM-TRENDS Experten haben, dann können Sie uns einfach hier kontaktieren.

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