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Credit: gstockstudio / Adobe Stock

In dieser Ausgabe unseres bigFM-TRENDS Newsletters haben wir ja einen kleinen Influencer Marketing Schwerpunkt. Diese Gattung hat sich inzwischen etabliert und wird zunehmend wichtiger. Aber auch das funktioniert nicht ohne Regeln, die Sie beachten sollten. Hier fünf Tipps, was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.
 
1: Sie investieren zu wenig Zeit 
Arbeiten Sie sich in die Materie ein, ohne diesen Aufwand wird es nicht funktionieren. Es wird eben diese Zeit im Vorfeld einer Kampagne benötigen, um den richtigen Influencer für eine Marke zu finden. Wie oft hat der Influencer schon Produkte beispielsweise aus meinem Konkurrenzumfeld beworben? Ist der Influencer schon mit Sponsored Posts überladen? Ist das, was er macht glaubwürdig und authentisch auch für mich und meine Produkte? Passen Ansprache und Inhalte und die dazugehörige Fanbase des Influencers überhaupt zu meiner Marke? Habe ich es mit einem „echten“ Influencer zu tun? Kauft sich dieser Influencer seine Follower und Likes, oder ist er organisch gewachsen? Nur, wenn Sie diese Fragen richtig angehen, werden Sie die Chance auf Erfolg haben.

2: Sie kennen die Zahlen nicht  
Wenn Sie die Zahlen nicht kennen, wird es schwierig den ROI richtig zu beurteilen, bzw. die Frage zu beantworten, ob das Honorar für den Influencer sinnvoll eingesetzt ist. Wer die Engagement- und Conversionrates nicht im Griff hat, wird es schwierig haben, seine Ziele zu erreichen. Diese können sein: Steigerung der Markenbekanntheit, mehr Newsletter-Anmeldungen, mehr Downloads von Apps oder mehr Abverkäufe im Online-Shop. Wenn Sie hier ihre Ziele nicht erreichen, dann stimmt schon vorher in der Wirkungs-Analyse vieles nicht.
 
3: Ihre Vorgaben sind zu strikt 
Wenn Sie dem Influencer ein vorgefertigtes Bild des Ergebnisses einer Agenda gleich vorlegen, werden sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden sein. Ja, es kann sogar sein, dass sich negative Effekte einstellen. Der Influencer wird sich von Ihnen eventuell sogar Kritik anhören müssen, weil es nicht funktioniert hat. Schlechter Output bewirkt eine sinkende Authenzität sehr wahrscheinlich für beide, für Auftraggeber und Influencer. Durch strikte Vorgaben entsteht keine wirkliche Bindung zu dem Produkt und es entsteht liebloser Content, dem Gegenteil dessen was Sie brauchen.
 
4: Sie machen gar keine Vorgaben 
Auch das ist ein möglicher Fehler, den Sie vermeiden sollten. Schlimmstenfalls entstehen Inhalte, die mit Ihrer Marke nicht konform sind. Der Influencer soll und muss intensiv in Ihre Markenwelt eingeführt werden, er muss sie kennen, um es seinen Followern und Fans glaubwürdig vermitteln zu können.
 
5: Sie haben kein Vertrauen 
Wenn Sie kein Vertrauen in die Fähigkeiten des Influencers haben, wird es schwierig. Vergessen Sie nicht, dass er lange, mit viel Aufwand, Schweiß, Blut und Tränen seine Community aufgebaut hat. Er weiß im Zweifel ganz genau, was auf seiner Plattform funktioniert und was nicht. Er kann Sie dabei unterstützen, wenn es darum geht, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, denn nur darauf kommt es an. Qualität vor Quantität. Vertrauen Sie darauf, dass der Influencer seine Fans kennt. Wenn es optimal läuft,  lehnt der Influencer vielleicht sogar eine Zusammenarbeit mit Ihnen ab, weil er weiß, dass es nicht passt und deshalb keine Wirkung erzielt werden kann.
 
Wenn Sie Fragen rund um Influencer Marketing haben, oder bereits eine Kanmpagne fest im Blick haben, dann wenden Sie sich gerne jederzeit an die Experten von bigFM-TRENDS. Wir verfügen selbst über breite Erfahrungen im Influencer Marketing und wissen wie Sie entsprechende Kampagnen erfolgreich umsetzen können.