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fognopporn / Adobe Stock

Egal ob der Blumenladen um die Ecke oder der Großkonzern. Messenger Marketing ist aktuell für alle ein gleichermaßen geeignetes Tool, um mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Allein 35 Millionen Deutsche nutzen WhatsApp. bigFM-TRENDS gibt Ihnen heute zehn Tipps für den Einstieg in das Messenger Marketing.
 
Der Trend ist nicht wirklich neu, aber neu ist, dass sich der Trend immer stärker verfestigt. Messenger Marketing via WhatsApp und Co. wird immer öfter wichtiger Teil der Content-Marketing-Strategie von Unternehmen. Das liegt auch daran, dass jede Nachricht auf dem Smartphone direkt beim potentiellen Kontakt als Push-Nachricht erscheint. Kein Aussieben durch Algorithmen wie bei Facebook verhindert das aktuell. Und die Reichweiten steigen immer noch, 77 Prozent aller Deutschen nutzen Messenger, Tendenz immer noch steigend. Vielleicht haben Sie auch schon von der erfolgreichen Kampagne von urlaubsguru.de gehört, bei der inzwischen rund eine Million Abonnenten eingesammelt werden konnten.
 

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Wir wollen Ihnen heute zehn Tipps geben, die Ihnen den geplanten Einstieg ins Messenger Marketing erleichtern sollen. Falls Sie dabei Unterstützung brauchen, oder eine Kampagne in Ihre digitalen Medienkanäle integrieren wollen, dann kontaktieren Sie unsere Experten bei bigFM-TRENDS.
 
Wo liegt das Ziel?
 
Machen Sie sich deutlich, wen und was Sie mit Ihrer Botschaft erreichen wollen. Passt das Tool zu meiner Zielgruppe, habe ich den richtigen Content dafür? Nur mit einer sinnvollen Strategie in einem umfassenden Medienmix werden Sie Ihre Ziele mit Messenger Marketing erreichen können.
 
Nähe zeigen  
 
Messenger User sind eher jung oder jung geblieben, die Ansprache muss passen. Also eher das Du statt dem Sie in der Anrede. Der Text sollte eher unterhalten oder einen klaren Mehrwert liefern, der die Bedürfnisse und Befindlichkeiten des Adressaten trifft.
 
Inhalte statt Werbung
 
Wer plump Werbung verbreitet, wird sehr schnell seine Abonnenten verlieren oder wird in krassen Fällen vom Anbieter auch aussortiert. Verteilen Sie nicht einfach als Bilder getarnte Banner, das wird keine Wirkung erzielen.
 
Vorhandenes nutzen
 
Teilen Sie Inhalte, die es ohnehin schon gibt. Inhalte von der Homepage oder von Blogeinträgen. Das macht Ihnen das Leben einfacher. Sie müssen nicht unbedingt neues erfinden und die Nachrichten sind dann so schnell erstellt wie beispielsweise ein Post auf Facebook.
 
An den Kanal anpassen
 
Ja, Messengerdienste leben von Emojis, nutzen Sie diese, aber nicht übertrieben. Überraschen Sie ab und an mit exklusiven Fotos, Videos oder Gewinnspielen. Auch Sprachnachrichten können genutzt werden.
 
Neugierig machen
 
Die ersten Worte des Textes sind entscheidend. Sie müssen Relevanz zeigen und neugierig auf mehr machen. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil bei entsprechender Einstellung am Smartphone der Text auf dem Sperrbildschirm erscheint.
 
Schwieriges Targeting
 
Einer der Nachteile: Sie können nur unter rechtlich schwierigen Prozessen Targeting einsetzen. Es gibt heute aber schon Tools, bei denen sich die Abonnenten beispielsweise für bestimmte Themen an- oder abmelden können. Das kann bei der Differenzierung helfen.
 
Rückkanal aufbauen
 
Wer Messenger nutzt, muss mit Reaktion seiner Abonnenten rechnen, das liegt in der Natur des Tools. Bei größeren Abo-Zahlen sollten Sie einfache Chatbots einsetzen, die einfache Rückantworten senden und die zumindest in der Lage sind auf den richtigen Ansprechpartner zu verweisen.
 
Nicht immer antworten
 
Sie müssen nicht jede Rückantwort bearbeiten. Aber Sie müssen diese beobachten und gegebenenfalls reagieren, wenn sich größere Probleme abzeichnen. Sie müssen immer reagieren können.
 
Auf Datenschutz achten
 
Der Verweis auf die Abbestellungsoption sollte immer gut sichtbar sein. Verlinken Sie auch gut sichtbar auf die Datenschutzerklärung, in der Sie erklären sollten, wie Sie mit den Daten der User umgehen.