Eltern, die in ihren 30ern gebären, bekommen anscheinend schlauere Kinder
Eine neue Studie behauptet, dass Kinder von Müttern, die sie in ihren 30ern zur Welt bringen, höhere kognitive Fähigkeiten aufweisen können.
Eine neue Studie behauptet, dass Kinder von Müttern, die sie in ihren 30ern zur Welt bringen, höhere kognitive Fähigkeiten aufweisen können.
Und wieder einmal eine neue wissenschaftliche Studie, die den einen erfreuen und dem anderen sauer aufstoßen könnte. Forschungsergebnisse, die in der Zeitschrift "Biodemography and Social Biology" nun veröffentlicht wurden, gaben bekannt, dass das Alter einer Mutter einen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes haben kann. Dies war ja auch vorher schon bekannt, zum Beispiel haben Frauen, die mit 35 Jahren und älter gebären, ein hohes Risiko, dass ihr Kind mit dem Down-Syndrom auf die Welt kommt.
So ist das also?
Diese Studie jedoch ermittelte, dass Kinder, deren Mutter in ihren 30ern gebärt, erhöhte kognitive Fähigkeiten vorweisen können. Dr. Alice Goisis erzählte dem Times Magazine ihre Befunde: "Zuerst einmal sind Frauen in ihren 30ern gebildeter und haben ein höheres Einkommen. Es ist bei ihnen wahrscheinlicher, in einer stabilen Beziehung zu sein, einen gesünderen Lebensstil zu pflegen, pränatale Fürsorge früher aufzurufen und ihre Schwangerschaften zu planen."
Klingt doch eigentlich ganz logisch, was die gute Frau da sagt, obwohl es natürlich auch zahlreiche Gegenstudien gibt. Diese jedenfalls scheint auf den ersten Blick recht vertrauenswürdig zu sein, denn sie wurde von hochprofessionellen Fachkräften durchgeführt und lehnt sich an Daten der "Millenium Cohort Study", einem Programm, das die Entwicklung von ganzen 18.000 britischen Kindern mitverfolgt.