Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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140 Zeichen + Kündigung

Zu doof zum Twittern!

Wieviel Schaden ein einzelner Post anrichten kann, das zeigen uns diese zehn Personen überdeutlich.

"Du bist gefeuert" - 137 Leuten gefällt das

Ein Tweet kommt mit gerade mal 140 Zeichen aus. Doch manchen reichen die paar Buchstaben und Emojis locker aus, um richtig Mist zu bauen. Diese zehn Leute waren so doof, dass sie sich aufgrund eines Posts auf direktem Weg einen neuen Job suchen durften.

Not funny!

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan 2011 sind definitive kein Thema zum Lachen. Comedian Gilbert Gottfried sah das allerdings etwas anders und postete via Twitter: „I Just split up with my girlfriend, but like the Japanese say, There´ll be another one floating by any minute now.” Auch mit seinem zweiten Tweet spielte er eindeutig auf die Überschwemmungen hin. „Japan called me. They said maybe those jokes are a hit in the US, but over here, they’re all sinking.” Geschmacklose Sache. Das fand auch die Produktionsfirma, für die Gottfried als Synchronsprecher arbeitet und feuerte ihn.
 

"AIDS?-Ich doch nicht, ich bin weiß!"

“Going to Africa. Hope I don’t get AIDS. Just kidding. I’m white!” Mit diesem “harmlosen Witz” wurde Justine Sacco über Nacht berühmt. Dass dieser misslungene Tweet so gar nicht „harmlos“ ist, wurde spätestens dann deutlich, als ihr Angestelltenverhältnis deswegen gekündigt wurde. Ihre Chefs fanden an dem Post nämlich gar nichts witzig und wollten damit nicht in Verbindung gebracht werden.

CNN-Fail

20 Jahre lang arbeitete Octavia Nasr für CNN, als sie vom Tod von Ayatollah Mohammed Hussein Fadlallah erfuhr. Trauerbekundungen zu twittern, wenn berühmte Personen versterben, ist normal. Fadlallah wurde allerdings dadurch berühmt, dass er gegen die westlichen Einflüsse und die Modernisierung kämpfte. Der Tweet polarisierte so sehr, dass CNN sich gezwungen sah, Nasr zu entlassen.

“Bleib lieber beim Sport!”

Das Mantra ist allseits beliebt, sobald eine Person der Sportwelt seine Meinung zu öffentlichen Themen äußert. Mister Damian Goddard von „Sportsnet“ hätte sich mal lieber daran halten sollen. Sein Tweet zur Homo-Ehe war nämlich gründlich daneben. „I completely and whole-heartedly support Todd Reynolds and his support for the traditional and TRUE meaning of marriage.” Sportsnet feuerte Goddard daraufhin postwendend.

Nicht zeitungsreif

Den Job als Kolumnistin der “Melbourne newspaper” hatte Catherine Deveny nach folgendem Post nur noch ganz kurz. Sie war nämlich der Meinung, dass die elfjährige Tochter von Steve Irwin eindeutig „flachgelegt werden sollte“. Devenys Boss löschte den Tweet ganz schnell von der offiziellen Firmenwebsite und gab bekannt, dass Catherine Devenys Ansicht ganz und gar nicht mit dem Unternehmen zusammenpasst und sie gefeuert sei.

Extra viel „Glee“ für alle

Die Fans der Erfolgs-Serie “Glee” wollen verständlicherweise absolut nichts mit Spoilern zu tun haben. Nicole Crowther durfte dank einer kleinen Filmrolle hinter die Kulissen schauen und informierte die Fans auch direkt über jedes Gerücht bezüglich der nächsten Folgen. Der Produktionschef las den Tweet zum Leidwesen von Nicole auch. Und informierte sie auch direkt darüber, dass sie sich einen neuen Job suchen soll.

Ein Autokonzern twittert gegen Autofahrer? Kommt gar nicht gut!

Scott Bartosiewicz arbeitet im März 2011 für die Automobilmarke Chrysler, als er folgenden Post twitterte: “I find it ironic that Detroit is known as the #motorcity and yet no one here knows how to fa*****  drive.” An sich kein sonderlich verwerflicher Tweet. Dumm nur, dass Scott Bartosiewicz seinen Frust über den Firmenaccount abließ. Ein Automobilhersteller, der sich über das Fahrverhalten der Städter lustig macht, kommt gar nicht gut. Daher gingen Scott und Chrysler auch ganz schnell getrennte Wege.

Shhhh..., deine Anstellung wird ganz schnell vorbei sein!

Die offiziellen Twitter-Accounts von Sportclubs werden genutzt um die eigenen Fans auf dem Laufenden zu halten. Und manchmal scheinbar auch um Gegner einzuschüchtern. Der PR-Manager der Houston Rockets ging mit seinem Post allerdings eindeutig zu weit. Im Spiel gegen die Dallas Mavericks, deren offizielles Maskottchen ein Pferd ist, postete er folgenden unpassenden Tweet: „Shhhhh. Just close your eyes. It will all be over soon.”

Gefeuert bevor es losging

Dass man bereits vor dem ersten eigentlichen Arbeitstag gefeuert werden kann, zeigt und die junge Cella aus Texas. Um sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen, sollte sie ab dem darauffolgenden Tag bei einer Pizzeria jobben. Wirklich glücklich schien sie darüber nicht zu sein und das postete sie auch direkt auf Twitter. Dumm nur, dass ihr zukünftiger Arbeitgeber den Tweet las und auch direkt die passende Antwort darauf hatte: “And…no you don’t start that FA job! I just fired you! Good luck with your no money, no job life!” Ihre patzige Antwort darauf:

"Dreckige Mexikaner"- UPS?!

Einige Baseball-Fans werden sich vielleicht noch an Mike Bacsik erinnern. Der ehemalige Pitcher erlangte nach folgendem Tweet jedenfalls auf der ganzen Welt negative Berühmtheit. “ Congrats to all the dirty mexicans in San Antonio“, schrieb Bacsik aufgebracht nach einem Basketballspiel der San Antonio Spurs. Seinen Job als Radio-Produzent war er danach jedenfalls los.

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