"#OC2016: Support it! Encourage it! Deal with it!"
 
 

#orthodoxcalendar

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Kirche vs. Kunst?
Jedes Jahr erscheint pünktlich im Herbst ein neuer „Orthodox Calendar“. Diesmal unter dem Motto „Sancta Paraphilia“, was so viel bedeutet wie „heiliges Verlangen“ oder „heilige, von der Norm abweichende Vorlieben“.  Und die Bilder des Kalenders könnten provokanter kaum sein.

Models in Priesterroben zeigen sich beispielsweise in eindeutigen,  sexuellen Posen mit anderen Männern. Auf dem Titelbild werden Wladimir Putin und der Moskauer Patriarch Kyrill I. in Reizwäsche parodiert. Dieser bezeichnete übrigens zuletzt unter anderem den Feminismus als „gefährliches Phänomen“ und setzte die Homo-Ehe mit der Apokalypse gleich.
 

 

Can you stop? #controversy #art #artphotography #sanctaparaphilia #gay #lgbt #desire #temptation #oc2016

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Kampf gegen Homophobie
Die rumänischen Herausgeber des Kalenders verfolgen natürlich ein tieferes Ziel als bloße Provokation. Mit ihrem Werk wollen sie sich gegen strikt-konservative Haltungen innerhalb der Kirche wehren und ein Statement gegen Intoleranz gegenüber die LGBT-Community setzen.  Den „Orthodox Calendar“ gibt es übrigens ab 17,99EUR im Netz zu kaufen.
 

 

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