Wir machen es mal ganz deutlich: Was soll der Scheiß?
 
Hugh Hefner

Rachel Murray/Getty Images

 
Wer immer behauptet hat, den Playboy nur wegen der spannenden Interviews und der toll recherchierten Artikel zu lesen, dem dürfte in Zukunft endlich Glauben geschenkt werden.
 
Tschüss Brüste und Popos
Wie heute (13.10.) bekannt wurde, will das US-Männermagazin künftig auf Nacktfotos im Heft verzichten. Ab März 2016 heißt es dann „Tschüss Brüste und Popos“ und „Hallo seriöser Journalismus“. Die Schreckensbotschaft verkündete Playboy-Chef Scott Flanders höchstpersönlich gegenüber der New York Times. Auch Hugh Hefner, der Gründer des Hefts, fände die Idee sehr gut.
 

 
Aber, warum???
„Heute ist man ganz umsonst nur einen Klick entfernt von allen erdenklichen, nackten Ansichten und sexuellen Handlungen“, erklärte Flanders in seinem Statement.  Die Verbreitung von Nacktfotos sei einfach „überholt,  nicht mehr zeitgemäß und hätte ihren Reiz verloren."

Kleiner Trost: Das „Playmate des Monats“ soll es auch in Zukunft noch geben. Allerdings nicht mehr völlig hüllenlos. UND: Auf die deutsche Ausgabe hat der Beschluss der US-Amerikaner offenbar keinen Einfluss.