Autopilot sorgt erstmals für tödlichen Unfall!
Der Elektroautopionier Tesla muss den ersten Todesfall durch die Autopilotfunktion beklagen. Welche Folgen hat dieses tragische Ereignis für die Zukunft der Elektromobilität?
Der Elektroautopionier Tesla muss den ersten Todesfall durch die Autopilotfunktion beklagen. Welche Folgen hat dieses tragische Ereignis für die Zukunft der Elektromobilität?
Herber Rückschlag für Elektro-Pioniere: Erstmals verunglückt ein Tesla-Elektroauto mit Autopilot-Funktion in den USA. Der Unfall ereignete sich an einer Straßenkreuzung. Ein Lastzug kreuzte die Straße, auf der sich der Tesla befand. Dabei setzte die Bremsfunktion aus und der Fahrer krachte seitlich in den Lastzug hinein. Der Fahrer starb wenig später. Die Verkehrssicherheitsbehörde nahm die Ermittlungen auf. Bislang ist noch nicht bekannt, weshalb die Bremsfunktion aussetzte. Ersten Theorien zufolge könnte der Autopilot Schwierigkeiten gehabt haben, den weißen LKW vom hellen Himmel zu unterscheiden. Weltweit sorgte dieser Unfall für großes Aufsehen und zugleich für Bestürzen. Muss man sich um die Verlässlichkeit solcher Systeme nun Sorgen machen? Bislang wurden mit diesem Autopilot 200 Millionen Kilometer unfallfrei zurückgelegt. Zum Vergleich: Weltweit geschieht durchschnittlich ein Unfall auf 95 Millionen gefahrenen Kilometern. Dies zeigt, dass man den Systemen durchaus Vertrauen schenken kann. Bis 2018 will sich Tesla als Autobauer weltweit etablieren und etwa 500.000 Autos pro Jahr bauen. Auch in Deutschland konnte die Fortschrittlichkeit dieser E-Autos einige Käufer anlocken. Im Sinne dieser potentiellen Neukunden, sollte der Vorfall lückenlos aufgeklärt werden.