#Brexit: Großbritannien stimmt für Austritt aus der Europäischen Union
In einem historischen Volksentscheid stimmten 52 Prozent der Briten für Großbritanniens Unabhängigkeit von der Europäischen Union.
In einem historischen Volksentscheid stimmten 52 Prozent der Briten für Großbritanniens Unabhängigkeit von der Europäischen Union.
43 Jahre lang war Großbritannien ein Mitglied der Europäischen Union. Doch diese Mitgliedschaft ist nun vorbei, denn rund 51,9 Prozent stimmten im gestrigen Referendum für ein Verlassen. Dabei haben sich vor allem England und Wales stark für den Brexit ausgesprochen. London als Hauptstadt, Schottland und Nordirland hingegen wollten in der EU bleiben.
Das berichtete der britische Nachrichtensender “BBC”.
Chef der nationalistischen Partei “UKIP” und Brexit-Verfechter Nigel Farage sieht den Umschwung als Großbritanniens Unabhängigkeitstag an und freut sich über die Ergebnisse. Das gegnerische Lager zeigt sich jedoch am Boden zerstört. Und auch Premierminister David Cameron, welcher zehn Jahre lang den Austritt verlangte und im letzten Moment doch für eine Mitgliedschaft plädierte, musste jetzt strategische Entscheidungen treffen. Gegen 09.45 Uhr am Morgen gab er seinen Rücktritt bekannt.
Viele Fragen sich nun: Was passiert jetzt? Gesetzlich soll sich laut Experten in den nächsten zwei Jahren erstmal gar nichts ändern, da sich die Politiker in Brüssel zunächst ausführlich über die Konsequenzen dieses Referendums unterhalten müssen. Doch die Märkte reagieren jetzt schon. Der Pfund verliert bereits seit dem frühen Morgen an Wert, die Kurse stürzen laut N24 ein und der 24. 6. 2016 wird jetzt schon als schwarzer Freitag bezeichnet.
Wie es jetzt wohl genau weiter geht bleibt abzuwarten, denn das Königreich stellt mit ihrem Austritt einen Präzedenzfall dar.