Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Zu viel Stress

Wissenschaftler erklären: Darum stehen Hunde nicht auf Umarmungen

Traurige Meldung für Tierliebhaber: Gekuschelt und umarmt zu werden kann den Stresspegel bei Hunden enorm ansteigen lassen!

Das war´s dann wohl

Ein langer, stressiger Arbeitstag ist endlich vorüber und das einzige, was man jetzt noch will, ist daheim mit einer Netflix-Serie zu liegen und ein bisschen mit seinem geliebten Hund zu kuscheln.

Wenn es nach neusten Forschungsergebnissen geht, sollte dies aber zukünftig eher vermieden werden, denn wie Verhaltensanalytiker der Tierwelt nun feststellten, machen Umarmungen Hunde gestresster und definitiv nicht entspannter.

Missverständnis

Wie der Wissenschaftler Stanley Coren in "Psychology Today" erklärte, haben Hunde verschiedene Wege, um ihren Missmut den Kuscheleinheiten gegenüber ausdrücken. Die Signale würden jedoch vom Menschen einfach falsch gedeutet und darum nicht wahrgenommen werden.

Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt

Fluchtreflex liegt in den Genen

Eine psychologische Erklärung für das 'unwohlige Befinden' von Hunden, wenn man sie umarmt, konnte Coren ebenfalls liefern. Ihm zufolge seien Hunde von Natur aus Tiere, die einen Instinkt zum Rennen haben.

Dieser Fluchtinstinkt sei bei ihnen sehr ausgeprägt und Umarmungen würden diese Freiheit praktisch einschränken. Denn umklammert von einem Menschen sei es viel schwieriger für den Hund, sich auf die Socken zu machen, wenn Gefahr im Verzug ist.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Die eindeutigsten Signale für einen Hund, der gerade stark im Stress ist, sind unter anderem, dass er mit den Zähnen fletscht, seinen Kopf von seinem Besitzer wegdreht, seine Augen schließt oder seine Lippen leckt.

Also, liebe Hundebesitzer: Reduziert in Zukunft am besten intensive Umarmungen und belasst es bei entspannten Streicheleinheiten hinter den Ohren oder über den Bauch.