Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Vom eigenen Körperbild

Rae Earl reflektiert ihre “My Mad Fat Diary” Bücherserie

Es kann schon peinlich sein auf seine eigenen Jahre als Teenager zurückzublicken. Doch auf die Geschichten einer anderen Person zu gucken ist ziemlich faszinierend.

Alte Erinnerungen werden lebendig

Rae Earl schaffte es über ihre innewohnende peinliche Berührtheit ihrer Teenagerjahre hinwegzusehen und veröffentlichte ihr Tagebuch aus dem Jahr 1989. “My Mad Fat Diary” wurde in Großbritannien zum absoluten Hit und wurde sogar als TV-Show adaptiert.

Die Geschichte covert das Leben der jungen Rae. Sie liebt Musik, ist verrückt nach Jungs und hat ziemlich viel Speck auf den Rippen. Es ist eine Denkschrift voller Herzschmerz und jugendlicher Probleme, die so ziemlich jeder auf sich selbst beziehen kann.

My Mad Fat Diary | Launch trailer | E4
My Mad Fat Diary | Launch trailer | E4

Über Nacht zum Star

“Alles begann mit einem Feature, welches ich für eine Radioshow produzierte”, erinnerte sich die Autorin. “Eigentlich wollte ich die Tagebücher vernichten, doch mein Ehemann stoppte mich. Jeden Tag las ich ein Stück daraus vor. Die Zuhörer liebten meine Stories und konnten sich damit identifizieren.”

Doch nicht alle Geschichten schafften es in die Bücher beziehungsweise die Serie: “Ich musste weise Entscheidungen treffen. Diese Leute aus meinen Tagebüchern sind immerhin echt und haben reale Leben.” Trotzdem ist alles was Rae Earl je geschrieben hat rabiat, ehrlich, liebenswert und auch ein bisschen verrückt.

Neustart

“TV Rae” hat der echten Rae geholfen mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen, verriet sie.

“Es war eine surreale und großartige Erfahrung. Eine Teenager-Version, die du damals jahrelang gehasst hast, von dir im Fernsehen zu sehen ist sehr kathartisch. Doch auf ein Mal verkörpert man diesen Charakter, den alle sehen wollen. Die Serie hat mir geholfen mein damaliges Ich zu akzeptieren.”