Wer verdient mehr: Studierte oder ausgebildete Fachkräfte?
Oft wird angenommen, dass Studenten später mal besser bezahlt werden, als Leute mit einer Ausbildung. Dass das nicht immer der Fall ist, beweist eine neue Studie.
Oft wird angenommen, dass Studenten später mal besser bezahlt werden, als Leute mit einer Ausbildung. Dass das nicht immer der Fall ist, beweist eine neue Studie.
Studium oder Ausbildung? Diese Frage stellen sich jährlich Hunderttausende von Schulabgängern. Natürlich soll der zukünftige Beruf erfüllend sein, aber auch genug Geld einbringen, um zum Beispiel eine Familie zu ernähren.
Dass ein Studium nicht zwangsläufig zur großen Karriere mit viel Kohle führt, will nun eine neuseeländische Studie beweisen. Dafür befragten die Forscher über 2,5 Millionen Menschen über ihr Einkommen, Qualifikationen und ihren Werdegang.
Laut der Studie verdienen Berufstätige in den Feldern Medizin, Technik, Rechtswissenschaft und Ingenieurwesen mit einem Hochschulabschluss mehr. Die Kosten für das Studium, Kredite, etc. wurden in den individuellen Fällen abgezogen.
In Bereichen wie komplementäre Therapie und Bildung soll eine Ausbildung jedoch lukrativer sein, da man gleich nach der Schule in das Arbeitsleben einsteigt und so keine Zeit “verschwendet”.
Wichtig zu bedenken ist, dass diese Studie in Neuseeland durchgeführt wurde und das Bildungssystem nicht ganz dem deutschen Standard entspricht. Und um mal ehrlich zu sein: es sollte nicht immer nur ums Geld gehen. Viel bedeutender ist doch, dass einem der Job Spaß macht, oder?