Im Interview mit dem „Entrepreneur“ erklärte der Musiker nun seine Strategien und Ziele.
 
Will.I.Am

Will.I.Am, von Stuart Wilson / GettyImages

Erfolg dank gutem Marketing
Bereits vor Jahren ließ sich will.i.am von professionellen Agenturen wie „Ogilvy & Mather“ und „Young & Rubicam“ beraten. Damals nutzte er diese Tipps dazu, seiner Band auf die Sprünge zu helfen.

„[Nach der Beratung] ging es erst so richtig mit den Black Eyed Peas los. Ich habe mich an die ‚Marken Bibel’ gehalten und sie wie ein Unternehmen behandelt. Man wird ja nicht einfach so in fast jedem Land dieser Erde relevant.“

Karl Lagerfeld als Vorbild
will.i.am ist jedoch nicht nur ein Musiker. Mittlerweile hat er seine Finger auch in den Mode- und Technologiebereich gesteckt und entwickelt mit seiner Firma „i.am+“ momentan eine Smartwatch.

Zum Vergleich sprach man ihn auf die bereits existierende iWatch von Apple an.

„Bedeutet das denn, das wir uns nicht ein Gerät einfallen lassen dürfen, das ihrem ähnlich ist?", grübelte er und fügte hinzu: „Ich glaube, dass das, was wir machen, anders sein wird als das, was sie machen. […] Stellt euch doch mal vor, Gucci hätte damals gesagt: 'Wir machen keine Schuhe, weil Louis Vuitton schon Schuhe macht.' Karl Lagerfeld wird euch sagen: 'Ich designe nicht nur für Fendi, sondern auch für Coco Chanel und ich habe meine eigene Linie.' Er entwirft einfach Kleidungsstücke, die mit seinen anderen Klamotten im Wettbewerb stehen! Das zeigt doch, wie die Welt wirklich ist!"