Kasabian-Leadsänger Tom Meighan hat sich jetzt zur Zukunft der Rockmusik geäußert und zeigt sich hinsichtlich dieser sehr nachdenklich und besorgt.


Seiner Meinung nach wird echter Rock früher oder später aussterben, weil junge Bands nicht mehr hart genug an sich arbeiten.

Kasabian übernehmen Verantwortung

Beim Launch der NME Awards 2015 erklärte der Kasabian-Frontmann, dass er und seine Bandkollgen sich mitverantwortlich fühlen, Nachwuchsmusiker auf den richtigen Weg zu bringen.

„Wir sind eine Band, die junge Leute dazu bringen will, wieder zur Gitarre zu greifen und zu üben. Ich liebe was Johnny Marr einmal gesagt hat – ‚Man möchte 18 sein und verdammt furchtlos.‘ Und das waren wir. Wir waren gerade mal 18 Jahre als wir anfingen. Und ja, wir waren noch furchtlos”, so Meighan.

Tom Meighan Kasabian

Bild: MichalDurinik/Shutterstock.com

Kritik an Nachwuchsbands

Der Musiker befürchtet nun, dass andere junge Bands sich zu schnell entmutigen lassen und nicht an sich arbeiten, wenn sich nach dem ersten Song kein Erfolg einstellt.

Gegenüber eine britischen Zeitschrift verkündete Tom Meighan dazu: „Im Rock’n’Roll gab es bisher immer eine Band, die den Durchbruch geschafft hat. Heutzutage werden nur noch neue Bands gegründet, eine Single wird veröffentlicht und dann erwarten sie, dass der Erfolg sich automatisch einstellt. Wir haben uns damals einen Bus gemietet und sind getourt, um unsere Musik bekannt zu machen. Wir waren noch Kids, aber schau dir an wo wir heute stehen.“