Wie die Künstlerin jetzt in ihrer Autobiografie „True Love“ beichtet, ging es ihr vor einigen Jahren gesundheitlich sehr schlecht. Anmerken ließ sie sich ihre Probleme aber nie.

Jennifer Lopez True Love Burnout

Bild: Helga Esteb/Shutterstock.com

Die Fassade bröckelt

Jennifer Lopez ist eine absolute Perfektionistin, die es seit Jahren scheinbar mühelos schafft, Kinder, Musik und Schauspielerei unter einen Hut zu bringen. Aber eben nur scheinbar.

In einem Kapitel ihres neuen Buches „True Love“ gesteht Lopez jetzt, dass es in ihrer Karriere immer wieder Momente gab, in denen sie körperlich und psychisch an die Grenzen geriet.

 

Jennifer brauchte dringend eine Pause

„Ich habe gerade an einem Film gearbeitet, parallel dazu ein Album aufgenommen. An den Wochenenden drehte ich Musikvideos und in der Nacht nahm ich neue Songs auf. Ich habe damals 55 Tage am Stück ohne auch nur eine einzige Pause gearbeitet. Eines Tages kam ich dann zum Filmset und bekam schrecklich Herzrasen und Schweißausbrüche. Ich war kurz vorm Zusammenbruch“, so Jennifer.

Daraufhin sei sie sofort zum Arzt gegangen, der ihr eine lange Ruhepause verordnet habe.

Gefährlicher Ehrgeiz

Aus diesem Erlebnis hat Lopez ihre Konsequenzen gezogen. Sie erklärte: „Ich habe früher niemals auf mich und meine Gesundheit geachtet. Ich wollte es immer nur allen anderen Recht machen und gute Arbeit leisten. Ich wollte der Welt beweisen, dass ich alles auf einmal machen kann und das locker schaffe. Das ging natürlich nach hinten los.“

Jennifer Lopez‘ Autobiografie „True Love“ wurde am 04. November zunächst in englischer und spanischer Sprache veröffentlicht.  Auf 288 Seiten  spricht die Künstlerin ganz offen über ihre Karriere, ihr Liebesleben und ihren Werdegang.