Professor Green dreht mehr Dokumentationen
Der Musiker möchte, nachdem seine Doku über Selbstmordgedanken einem anderen Mann das Leben rettete, weitere Aufklärungsfilme drehen.
Der Musiker möchte, nachdem seine Doku über Selbstmordgedanken einem anderen Mann das Leben rettete, weitere Aufklärungsfilme drehen.
„Ich glaube, dass Depressionen und Suizid erblich bedingt sind. Oder zumindest miteinander verbunden. Bei meinem Papa war das so und bei seinem Bruder auch. Ich hatte noch nie irgendwelche Mordgedanken, aber ich kann nicht leugnen, dass manche Tage in den letzten Jahren sehr dunkel waren”, gestand der britische Rapper und Songschreiber Professor Green der „Daily Mail“ bereits im Oktober.
Nachdem er die Dokumentation „Suicide and Me“ veröffentlichte, in welcher er ehrlich über seine Selbstmordgedanken sprach, meldete sich ein Mann bei ihm und erklärte Green, dass er ihm das Leben rettete.
„Mir hat ein Herr eine Nachricht geschickt, der sich schon einmal das Leben nehmen wollte. Aber nachdem er den Film ‚Suicide and Me’ gesehen hat, wollte er so etwas nie wieder tun. Er wollte seine Kinder nicht in die Lage bringen, in die mich mein Vater damals gebracht hat“, erklärte der Musiker im „Sunday Times Magazin“.
Nun möchte Stephen Paul Manderson, so sein bürgerlicher Name, weitere Dokumentationen drehen.
„Ich arbeite an neuen Projekten und möchte Licht ins Dunkel bringen. Es gibt viele Themen, die noch nicht genau erforscht wurden, daher drehe ich zwei neue Dokumentationen und möchte damit weiteren Menschen helfen“, erklärte der Musiker.
Mit diesem Statement kündigt Green seine neuen Vorhaben an. So wird er Dokumentationen über gefährliche Hunde und Schlafprobleme erarbeiten, welche im kommenden Jahr auf den englischen Channel „BBC3“ und im Nachhinein auf YouTube präsentiert werden.