Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Vier Tage schweigen

"Never Gonna Give You Up" von Rick Astley wird zum Wohltätigkeitsexperiment

Ein junger Mann stellt sich freiwillig einer musikalischen Tortur - für einen guten Zweck!

Ein Song vier Tage lang
Jack White hat sich bereit erklärt für vier Tage zu schweigen und nichts anderes zu tun, als das Lied „Never Gonna Give You Up“ von Rick Astley zu hören. Die Aktion soll einem wohltätigen Zweck dienen. Der 23-Jährige möchte Geld für die Juvenile Diabetes Research Foundation (JDRF) sammeln.

Bei der JDRF handelt es sich um eine international tätige Non-Profit-Organisation in den Vereinigten Staaten, die sich die Förderung von Forschung zur Heilung, Behandlung und Prävention des Typ-1-Diabetes zum Ziel gemacht hat. Die Krankheit wird umgangssprachlich Zuckerkrankheit genannt. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Betroffenen an Insulinmangel leiden. 

Juvenile Diabetes Research Foundation - Cure Video - Dallas
Juvenile Diabetes Research Foundation - Cure Video - Dallas

Wird er durchhalten?

Derzeit befindet sich der aus Southhampton stammende Jack White in einem Hotelzimmer, ohne Bücher, Fernsehen, Smartphone, “luxeriöses Essen” oder sonstige Vergnügungen. Dabei wird Astleys Hit wieder und wieder abgespielt.

Während seinem Aufenthalt ist es ihm weder erlaubt zu sprechen, zu lesen oder ein Bad zu nehmen. Heute soll die Tortur ein Ende nehmen. Bis dahin hat er 75 Stunden in dem Hotelzimmer verbracht und „Never Gonna Give You Up“ ungefähr 2500 Mal gehört. Das Lied wird er wahrschinlich erstmal nicht mehr hören können.

Rick Astley - Never Gonna Give You Up [HQ]
Rick Astley - Never Gonna Give You Up [HQ]

Die Gründe für Whites Aktion sind persönliche. Bei seinem Neffen wurde vor einigen Jahren Diabetes diagnostiziert. „Diese Wohltätigkeit ist nicht für mich. Es ist für euch, damit ihr euch beteiligt und unterhalten werdet“, sagte White und forderte seine Fans auf zu spenden.   

White hat bald fast 2700 Euro für JDRF eingenommen. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass junge Leute in Zeiten des “Hipstertums“ nicht nur schöne Smartphone-Hüllen aus Biobaumwolle häkeln können, sondern ihre Kreativität auch gezielt einsetzen können.