Kanye West möchte an seinem Plan festhalten und 2020 als Präsident der USA kandidieren. Dabei kann er mit Politik eigentlich gar nichts anfangen.
 
Kanye West

Kanye West, von Larry Busacca / GettyImages

Rapper meint es ernst
Als Kanye West während der „MTV VMAs“ vor wenigen Wochen verkündete, dass er 2020 als Präsident der Vereinigten Staaten kandidieren möchte, waren die Zuschauer geschockt. Viele hielten es für einen Scherz, doch der Rapper machte nun erneut deutlich, dass er das mit dem politischen Amt sehr wohl ernst meint.  

Mit Kreativität ins neue Amt
Der 38-Jährige erklärte nun gegenüber dem „Vanity Fair“ Magazin, dass er glaubt, dass ihn die Menschen für „sehr ehrlich“ und „sehr rücksichtsvoll“ halten. Nüchtern gestand der Rapper aber auch, dass er noch viel lernen sollte und erwachsen werden muss.

Trotz seiner neuen politischen Ambitionen möchte Herr West aber nicht seine Musik- oder Design-Karrieren aufgeben, da diese für ihn eine Art Therapie sind. Außerdem braucht es mehr kreative Köpfe in den hohen Ämtern: „Darum geht es ja, jemanden zu haben, der kreativ ist. […] Das ist meine Theorie: Ich denke, der Welt kann durch Design geholfen werden.“

 

family first. @iamkimwest

Ein von Kanye West (@privatekanye) gepostetes Foto am

Die Wahlkampfargumente dürften interessant werden…
Auch die weiteren Aussagen von Kanye zeigen eindeutig, dass er nicht der übliche Präsidentschaftskandidat sein wird. So erklärte er: „Ich hasse Politik. Ich bin überhaupt kein Politiker. Mir geht es um die Wahrheit und ich interessiere mich für Menschen.“