Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Rund 500 Millionen Euro Schadensersatz gefordert

Zweite Klage gegen TV-Serie „Empire“

Das Gerichtsverfahren gegen die US-amerikanische TV-Serie “Empire” geht in die zweite Runde.

Wurde die Idee zur Serie wirklich geklaut?

Bereits Anfang August hat die Familie von Superstar Marvin Gaye die Macher der US-amerikanischen Erfolgsserie „Empire“ verklagt. Produzent Lee Daniels hätte die Ideen für die Handlung vom „Sexual Healing“-Interpreten geklaut. Gaye hätte bereits 2010 ein erstes Konzept für eine solche Sendung dem Sender „21st Century Fox“ vorgeschlagen, welche allerdings abgelehnt wurde.

Zweite Anklage wegen Plagiatsfällen

Jetzt müssen sich die Manager von „Empire“, in der auch Musikstars wie Ne-Yo und Pitbull kleine Rollen übernommen haben, wieder vor Gericht verteidigen. Denn auch der amerikanische Filmproduzent Jon Astor-White hat die Serie mit der Begründung verklagt, dass die Themen zu stark an seine Erfolgssendung „King Solomon“ aus dem Jahr 2007 erinnere. Astor-White fordert daher rund 500 Millionen Euro Schadensersatz und eine ausführliche Plagiatsuntersuchung.
 
Damit geht das Gerichtsverfahren um die Serie, die in Deutschland kaum Anklang fand, in Amerika allerdings zu einem richtigen TV-Hit wurde, in die zweite Runde. Dann müssen wahrscheinlich auch einige Schauspieler und Mitarbeiter der Filmcrew offizielle Aussagen vor Gericht machen.