Miley Cyrus gestand nun, dass sie ihre ehemalige Rolle als „Hannah Montana“ entscheidend prägte, was Körperwahrnehmung und das heutige Schönheitsideal angeht.
 
Miley Cyrus

Miley Cyrus, von Michael Loccisano / GettyImages

Indirekte Kritik am Showbiz
Miley Cyrus hat heute von ihrem öffentlichen Auftreten her nicht mehr allzu viel gemeinsam mit ihrer ehemaligen Disney-Figur „Hannah Montana“. Bis 2011 spielte sie die Rolle der süßen und perfekten Popsängerin. Nun berichtete sie aber, wie es war, so einen Charakter zu verkörpern und welchen Einfluss diese Erfahrung auf sie hatte.

Die 22-Jährige erzählte gegenüber der „Marie Claire“: „Seitdem ich elf war, hieß es: ‚Du bist ein Popstar!‘ Das bedeutete, dass du blond sein und lange Haare haben musst. Und du musst irgendein glitzerndes, enges Teil anziehen. Dabei war ich dieses zerbrechliche kleine Mädchen, dass eine 16-Jährige spielt, die eine Perücke und eine Tonne Make-up trägt.“

Miley Cyrus im Jahr 2006

Miley Cyrus im Jahr 2006, von Stephen Shugerman / GettyImages

Miley litt unter dem „Hannah Montana“-Image
Diese Erfahrung hatte natürlich auch einen starken Einfluss auf die weitere psychische Entwicklung von Miley, wie sie berichtete: „Mir wurde so lange gesagt, dass wie ein Mädchen aus der Show sein muss, bis ich dies täglich auch tat. Ich musste so aussehen wie jemand, der ich einfach nicht war.“

Weiterhin erklärte die „Wrecking Ball“-Sängerin: „Das hat wahrscheinlich zu einer Art von Körperfehlbildung geführt, weil ich jeden Tag hübsch gemacht wurde für so lange Zeit. Dann war ich auf einmal nicht mehr in der Show und dachte mir: ‚Wer zum Teufel bin ich?‘“

Mit dem Hintergrund lässt sich ihr Verhalten und ihr Imagewandel in den letzten Jahren zumindest etwas nachvollziehen.