Nachdem Donald Trump rassistische Aussagen gegenüber den Latinos in den USA machte, sprach sich nun Pitbull offen gegen ihn als neuen Präsidenten aus.
 
Pitbull

Pitbull, von Kevin Winter / GettyImages

Musiker stellen sich gegen Trump
Nachdem Donald Trump vor einigen Wochen sehr abfällige, rassistische Kommentare gegenüber den Lateinamerikanern in den USA machte, wird der Präsidentschaftsanwärter von allen Seiten stark beschossen. Mehrere TV-Kanäle entzogen ihm die Unterstützung bei der Übertragung seiner Sendungen und auch Künstler, wie Flo Rida oder J Balvin, lehnten sich gegen den 69-Jährigen auf.

Nun protestierte auch Pitbull öffentlich gegen den Unternehmer. Der Musiker erhielt bei den jährlichen „Premios Juventud Awards“ am vergangenen Donnerstag eine Auszeichnung als „Favourite Urban Artist“. Während seiner Dankesrede nutzte der Kubaner einen Augenblick, um ein paar Worte über die Aussagen von Donald Trump zu verlieren.

Pitbull warnt Donald Trump
Der 34-Jährige gab zu, in der Vergangenheit bereits in den Hotels des Milliardärs übernachtet zu haben. Dennoch erklärte er mit Tränen in den Augen und sichtlich aufgebracht: „Ich bin nicht politisch. Ich bin ein Musiker. Aber mehr als alles andere, bin ich ein Latino.“

Unter dem Applaus des Publikums sprach sich Pitbull dann ganz eindeutig gegen Herrn Trump aus und referierte sogar auf den mexikanischen Drogenbaron und kürzlich ausgebrochenen Gefangenen Joaquin Guzman: „Donald Trump kann nicht Präsident sein! Deshalb Donald, im Namen aller Latinos, nehme dich in Acht vor El Chapo!“ Deutliche Worte.