Am Wochenende (27.09.) gaben Superstars wie Alicia Keys, Jay Z und No Doubt in New York ein kostenloses Konzert, um den Kampf gegen Armut zu unterstützen. Das Global Citizen Festival fand bereits zum dritten Mal statt.


Gemeinsam gegen Armut kämpfen

Jay Z, Beyoncé,Sting, No Doubt, Carrie Underwood, Fun, The Roots, Alicia Keys und Tiesto traten am Samstag im Central Park in New York auf. Kaum vorstellbar, was eine Karte zu dieser Show kosten würde, wenn es ein kostenpflichtiges Konzert gewesen wäre.

Zum Glück für die Fans der Superstars waren die Künstler jedoch in ehrenamtlicher Mission unterwegs und verzichteten für den guten Zweck des Global Citizen Festival komplett auf ihre Gagen.

Mit diesem Festival, das letzten Samstag (27.09.) bereits zum dritten Mal stattfand, wollen die Musiker und Organisatoren auf die extreme Armut weltweit aufmerksam machen und diese bis 2030 wirksam bekämpfen.

Es ist ein hohes Ziel, das sich das Orga-Team des Festivals gesetzt hat, aber aus diesem Grund haben sie auch so viele große Namen mit im Boot: Um mehr Beachtung für das Projekt zu erlangen.

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Bild: Youtube

Sie wollen die Weltmächte unter Druck setzen

Mit der Show und den vielen Prominenten und Politikern an Bord, die sich schon für das Global Poverty Projekt einsetzen, möchten sie die restlichen „Großen“ der Weltpolitik unter Druck setzen.

Alle Künstler spielten am Wochenende umsonst. Niemand der 60.000 Zuschauer musste Eintritt zu dem Konzert zahlen. Wer doch Geld ausgeben wollte, konnte sich in den VIP-Bereich einkaufen.

Videobotschaft von Präsident Obama

Die vielen Auftritte der Acts wurden hin und wieder von Vorträgen unterbrochen. Schauspieler wie Hugh Jackman, Jessica Alba und Olivia Wilde kamen auf die Bühne, um das Projekt zu unterstützen und Reden zu halten.

Aber nicht nur Künstler aus dem Showbusiness ergriffen die Chance, ihrer Stimme mehr Nachdruck zu verleihen. Auch Politiker leisteten ihren Beitrag. So kam UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auf die Bühne und bat im Kampf gegen Armut um Hilfe. Barack Obama konnte leider nicht persönlich erscheinen, schickte aber zumindest eine Videobotschaft, die auf einer großen Leinwand abgespielt wurde.