Jay Z erklärte nun, dass es mit TIDAL nicht die Künstler unterstützen möchte, sondern vielmehr talentierte Songwriter erhalten will.

Jay Z Jamie Mccarthy

Bild: GettyImages/JamieMcCarthy


Kritik von Fans und Künstlern

Nachdem Hip-Hop Mogul Jay Z dem Streaming Unternehmen Spotify den Kampf angesagt hat und seine eigene Streaming-Seite TIDAL ins Leben gerufen hat, hat er nicht nur Lob dafür geerntet. Auch wenn seine Frau Beyoncé und einige seiner berühmten Freunde, wie Kanye West oder Rihanna, ihn voll und ganz unterstützen, hagelt es doch Kritik von vielen Seiten.

Nicht nur die Fans beschweren sich, sondern auch andere Musiker, wie beispielsweise Lilly Allen. Sie verwies darauf, dass die hohen Abo-Gebühren von TIDAL die Fans dazu bringen könnten, sich zukünftig Musik illegal zu beschaffen. Damit wäre keinem geholfen.

Es geht ihm nicht um die Künstler

Die Fans behaupten, dass damit nur die Musiker unterstützt werden, die sowieso schon genug Geld haben. Jetzt meldet sich Jay Z persönlich zu den Vorwürfen und erklärte: „Es geht nicht nur um die Künstler – denkt doch mal an die Songwriter und Produzenten. Ein Künstler kann auch einen Pepsi Deal abschließen oder so… Sie können auf Tour gehen… Aber wie sieht es mit den Songwritern aus, was machen sie, um zu überleben? Die Produzenten? Das wars für sie.“

Weiterhin erklärte er: „Ich denke, dass wir viele tolle Schreiber in Zukunft verlieren werden. Sie müssen sich etwas anderes suchen, weil sie den Lifestyle nicht mehr erhalten können. Ich denke, es ist eine Schande, wenn jemand Talent hat, aber dafür nicht vergütet wird.“

Des Weiteren bekommen die Künstler auch nur 5% mehr Vergütung bei dem Streaming-Dienst als bei Spotify. Wo der rest des Geldes für TIDAL also abbleibt, weiß bislang noch niemand. Jay Z hat bislang noch nicht auf die meisten Fragen der Presse geantwortet. Befürwortet seinen Dienst jedoch weiterhin.