Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Hotel-Protest mit politischem Hintergrund

John Legend: Boykott beendet

John Legend boykottierte seit über einem Jahr das Beverly Hills Hotel in Los Angeles aus politischen Gründen. Nun scheint er seinen Protest beendet zu haben.

Boykott hatte politischen Hintergrund

John Legend hatte lange Zeit das Beverly Hills Hotel in Kalifornien gemieden, weil er gegen das Verhalten des Besitzers protestierte. Nun scheint er aber seine Meinung geändert zu haben. Denn angeblich soll Legend vor kurzer Zeit wieder in der noblen Location aufgetreten sein.

Der Besitzer des Hotels ist der Sultan von Brunei. Dieser hat ein Gesetz in seinem Land verabschiedet, welches die Steinigung von Homosexuellen und Ehebrechern befürwortet. Aus diesem Grund hatte John Legend auch das Anwesen seit Anfang 2014 boykottiert. Im Februar sollte er dort an einer Party teilnehmen, sagte jedoch seine Teilnahme wieder ab, als er von dem Veranstaltungsort Wind bekam.

John Legend - "All Of Me"
John Legend - "All Of Me"

Boykott wurde beendet

Ein Sprecher lies zu dieser Absage verlauten: „Diese Politik, welche unter anderem erlaubt, dass Frauen und LGBT Bruneier zu Tode gesteinigt werden dürfen, ist abscheulich und repräsentiert nicht Johns Werte oder den Geist der Veranstaltung. John möchte in keiner Weise den Sultan weiter bereichern, während er diese brutalen Gesetze durchführt.“

Vor wenigen Wochen scheint John Legend seine Meinung geändert zu haben. Wie nun bekannt wurde, hat er im Ballsaal des Hotels während einer Hochzeit zwei Songs performt. Die Braut ist die Tochter des Immobilienmaklers Jim Lippmann. Angeblich soll der 36-Jährige für seinen Auftritt knapp 265.000 Euro erhalten haben.