Conchita erzählte wie gut ihr Leben läuft, seitdem sie den Eurovision Song Contest gewonnen hat.

 

Conchita Wurst Christian Augustin

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Sie ist so gefragt und einflussreich wie noch nie!

Seit ihrem Sieg vor zehn Monaten verbrachte Conchita Zeit mit Modeikonen Jean-Paul Gaultier und Karl Lagerfeld, füllte riesige Hallen in ganz Europa und bekam sogar Anfragen aus Kalifornien. Ihre Biografie kam vor kurzem in Deutsch raus, sie sprach sich im Europäischen Parlament für die Rechte Homosexueller aus und sogar Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der UN, machte seine Aufwartungen.

 

Conchita Wurst Nigel Treblin

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Conchita lässt sich nicht von negativen Einflüssen runter bringen

Während des Eurovision Finales gab es über 15,000 Russen die von ihrer Regierung forderten, die Show nicht zu zeigen, da sie, wegen Wurst, „unzüchtig“ sei. Jedoch gibt es auch sehr viele Einwohner in Russland, die Conchita bitten, ihre Biografie in Russisch zu veröffentlichen.

 

„Ich habe vor ein paar Jahren entschlossen, mich nicht von negativen Einflüssen runterziehen zu lassen“, sagte Conchita. „Viele Leute haben ihre Meinung über mich geändert, seit ich Eurovision gewonnen habe – Ich habe sie inspiriert, dass ist ein tolles Gefühl.“

 

Conchita Wurst Carlos Alvarez

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Sie hatte einen schweren Start

Die Sängerin wurde vor 25 Jahren in der hochkonservativen österreichischen Stadt Bad Mittendorf als Tom Neuwirth geboren. „Meine Schulkameraden gaben mir böse Blicke und verspotteten mich“, erinnerte sie sich in ihrer Biografie. „Toilettenbesuche waren der reine Albtraum – meine Klassenkameraden versuchten immer rauszufinden ob 'der Schwule anders aussieht.' Der Gedanke daran, zur Schule gehen zu müssen, drehte mir jeden Morgen den Magen um.“

 

Auch als Conchita mit 17 Jahren sich offiziell in einer Zeitung outete, reagierte ihre Familie zunächst eher negativ. Ihre Eltern befürchteten, dass sich die Neuigkeiten schlecht auf ihr Gasthaus, welches sie betreiben, auswirken würde.

 

Heute hingegen wird sie von vielen Menschen akzeptiert und gilt als Ikone der Transsexuellen.