Scooter Braun, Steve Angello und Martin Garrix sprachen jetzt über die Zukunft des Genre EDM und was sich ändern muss.
 

Drei große Namen im Business
Die drei DJs Scooter Braun, Steve Angello, und der 19-jährige Martin Garrix sind allesamt super erfolgreich, aber könnten unterschiedlicher nicht sein: Steve Angello wurde durch die Gruppe Swedisch House Mafia berühmt. Martin Garrix erlangte durch seinen Song “Animals (Lyrics)” allgemeine Beliebtheit. Und dann wäre da noch Scooter Braun, welcher schon den Karrieren von Justin Bieber und Ariana Grande auf die Sprünge half und nun auch seine oben genannten Kollegen managet.

Zusammen repräsentieren sie Ruhm und Erfolg in der Electronic Dance Music-Szene. Jetzt schafften sie es sogar auf das Cover des amerikanischen Magazins “Billboard”. Im Interview erzählte Scooter anschließend von seiner ersten Begegnung mit Sprössling Garrix: “Erst dachte ich: ‘Uhm, ein Teenager?!’, doch dann hörte ich seinen Track namens ‘Animals’. Ich war total begeistert und musste einfach Kontakt mit ihm aufnehmen!”

Nicht ganz ungerechtfertigte Kritik…
Das Genre EDM wird oft kritisiert, da sich viele Songs für den Großteil der Menschheit irgendwie immer gleich anhören. Die drei DJs wissen das und wollen, dass sich daran etwas ändert: “Wir müssen einen Wandel herbeiführen”, erklärte Angello.

“Was machen Bands, wenn sie mit ihrer Tour fertig sind? Sie gehen ins Studio, schließen sich für zwei Jahre ein und kommen mit einem neuen Album und frischem Sound wieder heraus. Aber an sich ähnlich klingende Dance-Tracks erinnert sich nach ein paar Jahren niemand mehr”, fuhr er fort.

EDM ist für alle da
Auf die Frage was an elektronischer Tanzmusik so besonders ist, hatte Angello eine einfache, aber ebenso geniale Antwort parat: “Es gibt keinen Modezwang, keinen Rassismus und keine Klassifizierung. Es gibt keine Handgreiflichkeiten und niemand wird bei unseren Shows erschossen. Wir haben einfach nur Spaß an der Musik.”