Seine Mutter hat den Kampf gegen das Gericht verloren. Die 84-Jährige wollte den Fall um den Tod des Superstars erneut neu aufrollen. Das Gericht in Kalifornien zog einen Schlussstrich: Keine weiteren Verhandlungen mehr!

Der Konzertveranstalter hatte angeblich Schuld

Mama Jackson wollte beweisen, dass der Veranstalter 'AEG' der Konzerttour Michaels mitverantwortlich an dem Tod ihres Sohnes war. Ein 39-Seiten langes Urteil wurde am Freitag vorgelegt. In dem Schreiben wird unter anderen darauf eingegangen, dass die Konzerttour durchaus machbar gewesen wäre und die Veranstalter keine Schuld an Michael Jacksons Tod haben.

Gericht spricht die Konzertagentur frei

Das Gericht hat außerdem untersucht, inwiefern die Jury auf die Arbeit des verantwortlichen Doktors - Conrad Murray -  eingegangen ist. Dieser hatte Jackson 2009 mit den tödlichen Drogen versorgt. Es wurde geprüft, ob die Veranstalter fahrlässig gehandelt haben und dadurch eine Mitschuld am Tod des 'King of Pop' haben. Jacksons Mutter Katherine hatte die Konzertagentur zu Beginn des Verfahrens wegen der Einstellung Conrad Murrays verklagt und wollte, dass diese für den Tod ihres Sohnes verantwortlich gemacht werden.

Nachdem das Gericht im Jahr 2013 den ganzen Fall noch einmal geprüft hatte, wurde der Veranstalter freigesprochen. Nun wollte Katherine das Verfahren erneut aufrollen, um die Agentur zur Verantwortung zu ziehen.

"Heute wurden starken Worte gesprochen!"

In einem Statement betont der Verteidiger der Konzertorganisatoren: “Heute wurden starke Worte gesprochen. Die Jury hat bestätigt das der Veranstalter 'AEG' keine Schuld an dem tragischen Tod von Michael Jackson hatte.”

Katherine äußerte sich noch nicht zu dem Urteil. Der 'Thriller'- Popgigant starb 2009 während der Vorbereitungen zu seiner Comeback Tour. Sein persönlicher Arzt Conrad Murray, welcher von 'AEG' angestellt war, um sich persönlich um Jackson zu kümmern, wurde 2011 wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen.