Der "Dem Gone"-Sänger und zahlreiche andere Musiker, darunter unter anderem Adel Tawil, Sarah Connor und Herbert Grönemeyer, standen gestern (26. Januar) in Dresden auf der Bühne und performten für über 22.000 Pegida-Gegner.

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Bild: PascalBünning/UniversalMusic.de

'Offen und bunt – Dresden für alle'

Gemeinsam forderten die Musiker einen Tag nach der 13. Pegida-Kundgebung, unter dem Motto 'Offen und bunt – Dresden für alle', zu mehr Offenheit und Toleranz auf. Zehntausende Zuschauer feierten trotz des schlechten Wetters ausgelassen zu Gentlemans Reggae-Beats und setzten ein Zeichen gegen die fremdenfeindlichen Demonstrationen der letzten Wochen.

Auf der Bühne gibt der 39-Jährige zu verstehen, dass Rassismus und islamkritische Kundgebungen nicht unterstützt und toleriert werden dürfen. "Es gibt einiges gerade zu rücken, Dresden. Ich bitte Euch: Guckt, wer bei Demonstrationen rechts und links von Euch mitläuft", so Gentleman während seiner Show.

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Bild: OlafHeine/UniversalMusic.de

Privat finanziertes Festival

Das riesen Ereignis wurde übrigens privat finanziert. Zusätzlich verzichteten alle Künstler für den guten Zweck auf ihre Gagen. Passend zum Motto präsentierte sich auch die berühmte Dresdner Skyline farbenfroh. Zwischen 17.30 und 22 Uhr wurden Frauenkirche, Hofkirche, Zitronenpresse und Co. mit bunten Lichtern angestrahlt.