Der diesjährige Eurovision Song Contest Gewinner, Måns Zelmerlöw, geriet 2014 in die Kritik, als er im Fernsehen homophobe Kommentare machte.
 
Mans Zelmerloew

Måns Zelmerlöw, von GettyImages / Nigel Treblin

Homophobes Statement in Kochsendung
Am vergangenen Samstag schaffte es Schweden, bei dem Eurovision Song Contest 2015 sich gegen seine 26 Konkurrenten durchzusetzen und mit dem Song „Heroes“ auf dem ersten Platz zu landen. Wie jetzt bekannt wurde, ist der Interpret des Hits, Måns Zelmerlöw, bereits vor einiger Zeit mit homophoben Aussagen stark in die Kritik geraten.

Der Favorit der Show machte bereits im letzten Jahr in der Öffentlichkeit negative Bemerkungen über die LGBT-Bewegung. Zelmerlöw war in der Promi-Kochsendung „Pluras kök“ in Schweden eingeladen und sprach dort von seiner Ansicht: „Es ist nicht natürlich für Männer, miteinander schlafen zu wollen.“ Weiterhin erklärte er: „Der natürlichere Weg ist es selbstverständlich, dass Männer und Frauen zusammen Kinder machen.“

Måns Zelmerlöw - "Heroes"

Zelmerlöw entschuldigt sich
Nachdem es für diese Aussagen von allen Seiten Kritik gab, entschuldigte sich Måns Zelmerlöw später dafür und sagte: „Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich dadurch angegriffen gefühlt haben. Ich glaube und hoffe, dass die Mehrheit weiß, dass ich Unterschiede und alle Formen der Liebe respektiere.“

Während seiner Dankesrede bei dem Eurovision Song Contest bestätigte er ebenfalls: „Ich freue mich so sehr. Ich möchte allen danken, die für mich gestimmt haben. Wir sind alle Helden. Vollkommen egal, wer wir sind, wen wir lieben oder an was wir glauben. Wir sind alle Helden.“