Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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"Ich habe 99 Probleme, doch Jay Z ist keines davon"

TIDAL keine Konkurrenz für Spotify

Martin Lorentzon, Mitgründer und Vorsitzender von Spotify, hat keine Angst vor Jay Z und seinem Musikdienst TIDAL.

Wortgewandter Schlagabtausch 

Im März 2015 lies Musikmogul und Rapper Jay Z den Streaming-Service TIDAL zu neuem Leben erwachen, holte sich noch eine Hand voll hochkarätiger Musiker mit ins Boot und kreierte somit ein neues, lukratives Imperium. Anders als gedacht sollte sich TIDAL jedoch nicht als Konkurrenz für den beliebten und hochgelobten Musikdienst Spotify entpuppen.

Bei einem Technik-Event am 7. Mai 2015 in Stockholm, Schweden, erklärte Spotify-Chef Martin Lorentzon, dass er TIDAL nicht als Problem ansieht. “Ich würde sagen, dass ich 99 Probleme habe, aber Jay Z ist keines davon”, sagte Lorentzon und spielte im gleichen Atemzug auf Jay Zs Welthit “99 Problems (Lyrics)” an.

Spotify ist innovativ und interaktiv 

Seit dem Start von TIDAL überschlagen sich die negativen Reaktionen von Künstlern und Endnutzern. Dies liegt vor allem daran, dass TIDAL wesentlich preisintensiver ist und kooperierende Musiker ihre Alben und Singles fast nur noch ausschließlich auf dem Musik-Streaming-Dienst anbieten. Während sich die Macher von TIDAL eher zurückziehen, legen die Verantwortlichen von Spotify mehr Wert auf Transparenz, Nutzerfreundlichkeit und Zusammenarbeit.

So zum Beispiel gibt es hier auf bigFM die “bigFM Spotify Show” in der die User jeden Samstag drei Stunden lang selbst bestimmen können, was im Radio läuft.