Die 22-jährige Sängerin flog gestern (04.09.) nach Washington D.C., in der Hoffnung, einige Kongressmitglieder von ihrer Idee zu einem neuen Gesetzentwurf hinsichtlich psychischer Krankheiten zu überzeugen.

Demi Lovato Kongress Usa

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Sie setzt sich für psychisch Kranke ein

Die „Skyscraper“-Sängerin, die selbst an einer bipolaren Persönlichkeitsstörung leidet, wollte die National Alliance on Mental Illness, die größte Gesundheitsorganisation für psychische Erkrankungen in Amerika, zum Zuhören bewegen.

Da sie sich nicht alleine vor die Mitarbeiter der National Alliance on Mental Illness stellen wollte, trat sie gemeinsam mit dem Politiker Patrick Kennedy auf, um ihren Standpunkt klar zu untermauern und die Kongressabgeordneten von einer neuen Gesetzesvorlage zu überzeugen.

Demi tritt selbstsicher vor ihr Publikum

In ihrer Rede erschien die junge Sängerin so selbstsicher wie selten zuvor. „Alle hier wissen, dass psychischen Krankheiten keine Vorurteile entgegengebracht werden sollen. Sie betreffen Menschen in jedem Alter, jedes Geschlechts, jeder Religion und von jedem sozialen Status. Diese Krankheiten unterscheiden nicht zwischen Republikanern oder Demokraten“, so Lovato.

Ihre Forderung gegenüber Amerika

Demi findet außerdem, dass alle von den gesellschaftlichen Problemen mental kranker Menschen wissen, aber niemand etwas dagegen tut: „Wir konnten beobachten, dass unser Land sich immer mehr mit unserem kaputten Krankheitssystem beschäftigt, aber niemand hat wirklich etwas dagegen getan. Heute ist meine Nachricht sehr eindeutig: Es wird Zeit, dass der Kongress etwas für die mental kranken Menschen in den USA unternimmt und ihnen die nötige Hilfe ohne Wertung und Vorurteile zukommen lässt.“

Die "Really Don't Care"-Sängerin hat außerdem Fotos von sich im Gebäude auf Instagram gepostet. Darunter befand sich auch ein Foto mit einer Büste des britischen Premierministers Winston Churchill.